Morsches Holz mit Epoxidharz reparieren

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Morsches Holz mit Epoxidharz reparieren

Profis wie Schreinern, Zimmerleuten, Dachdeckern – also solchen Berufsgruppen, die mit Holz in der einen oder anderen Weise zu tun haben, fallen als Lösung zu morschem, (teil-) verrottetem Holz meist nur „altes raus, komplett austauschen oder neu bauen!“ ein.

Weiter unten finden Sie eine PDF Anleitung zur Sanierung von morschem Holz
sowie das Reparatur- und Restaurationsset für morsches Holz, das Sie im Timeout Online-Shop direkt erwerben können.

 

Das ist u.a. ein Grund, warum bspw. viele Fachwerkbalken oder Fachwerkhäuser nicht repariert werden: den Eignern fehlen oftmals die finanziellen Mittel, die für solch handwerklich grundsätzlich zwar korrekte, aber meist recht aufwändige und darum teure Arbeiten nötig sind.

Allerdings wissen beide Hauseigentümer aber auch Profis wenig oder gar nichts von den fast unglaublichen Fähigkeiten von Epoxydharzen (auch „Epoxi“ oder „Epoxid“)!
Epoxydharze sind eigentlich schon seit den ~1930 Jahren bekannt (wir selbst haben diese vor mehr als 30 Jahren erstmals als Schüler beim Bau von eigenen Windsurf-Boards kennen gelernt), es sind, simpel ausgedrückt, flüssige Kunststoffe, die eben auch bei der Holzrestauration einsetzbar sind, um Holz wasserfest zu machen.

Teils werden sie als lösungsmittelfreie, wenig riechende Materialien produziert und eingesetzt. So etwa beim Boots- und Yacht- oder gar beim Bau von Windflügeln eingesetzt. Hier werden sie mittels der von ihnen imprägnierten Fasern (bspw. Glas- Aramid-, Carbon-) zum Bau von Yachtrümpfen, Rotorblättern oder auch anderen hochbelastbaren Bauteilen genutzt werden. Teils gibt es diese Harzbasen auch als lösemittel-haltige Beschichtungssysteme wie etwa als Grundierungen und Lacke o.ä..

Im Holzbootsbau kennt (und mag) man sie ebenfalls, weil durch Epoxiddharze hochbelastbare und flexible Verklebungen erstellt werden können und gleichzeitig auch eine 100%ige wasserfeste und dauerhafte Imprägnierung gewährleistet ist. Entscheidend hierbei ist einerseits die Dicke des Aufbaus über dem zu schützenden Holz, andererseits aber auch die Konstruktionsart des Bauteils selbst. Den Rahmen seiner thermischen Ausdehnungen entwickelt Holz sehr viel Kraft, was konstruktiv oder mittels Art und Weise der Beschichtung berücksichtigt werden muss. Am stärksten arbeitet Holz bei Aufnahme oder Abgabe von Wasser! Insofern empfiehlt sich eine allseitige Beschichtung des Holzes, die zumindest die allzu leichte Aufnahme von Wasser einschränkt. Im Holzbootsbau empfehlen wir von Time Out Composite -neben der selbstverständlichen Außenbeschichtung- eine Versiegelung des Holzes von der Boots-Innenseite. Denn oftmals ist gerade in maritimer Umgebung die Luftfeuchte auch im Innern von Booten oder Yachten extrem hoch. Kondenswasser oder gar „stehende Nässe“ sollten in diesem Rahmen keinen direkt Zugang zu frei liegenden Holzfasern haben.

Wie geht man nun vor, wenn man verrottetes Material vorfindet?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Holz aus FASERN besteht. Diese Fasern liefern gerade im Verbund mit dem „Epoxydharzsystem SR5550“ die Festigkeit und sollten, wenn sie sich noch nicht in einem zu sehr fortgeschrittenen Stadium der Verrottung befinden, erhalten bleiben; also nicht zu voreilig Kettensäge oder Hammer und Stecheisen ansetzen, um alles zu entfernen: ERHALTEN ist das Stichwort!

Gänzlich loses Material sollte vorsichtig entfernt werden, anschließend kann mittels Tupfen per Pinselauftrag oder per Bohrungen, die man in das Holz legt, nach und nach eine hohe Sättigung und Durchtränkung des Holzes erreichen. Man kann optisch zunächst deutlich wahrnehmen, wie das Holz das Material aufsaugt. Fördern kann man das Saugverhalten, indem man das Harz noch weiter verdünnt oder von vorneherein ein lösemittelhaltiges Material wie beispielsweise „WOOD IMPREG“ auswählt.

Holzwürmer oder Holzmaden?

Solch lösemittelhaltiges Material tötet übrigens auch eventuell vorhandene Holzwürmer oder Holzmaden ab! Die Sättigung des führt zu einer enormen Verfestigung der vorher „nebeneinander liegenden“ und mehr oder weniger festen Holzteile und -teilchen. Das gesamte Bauteil ist nach Durchhärtung des Epoxidharzes wieder erstaunlich fest und belastbar, und, kann, wenn es allseitig beschichtet wurde sogar dauerhaft im Wasser verbleiben!

Löcher, die etwa durch das Bohren entstanden sind, aber auch offene, rissige Stellen im Holz lassen sich mittels angedicktem lösungsmittelfreiem Epoxydharzsystem „SR5550“ füllen:

  1. zunächst werden das „SR5550“-Harz und Härter „SD550x“ (die Auswahl der Härter-Topf- bzw. Verarbeitungszeit erfolgt je nach Umgebungsbedingungen, Können und angesetzte Menge) wieder sorgsam miteinander gemischt,
  2. etwas davon wird auf die zu füllende Stelle aufgetragen, um zunächst offenes Holz in der Tiefe zu imprägnieren,
  3. mittels Füllstoff „WOODFILL 250“ zur je nach selbst gewünschter Spachtel- oder Füll-Konsistenz angedickt, können größere Stellen gefüllt / geflickt, Astlöcher verfüllt, Unebenheiten überbrückt usw. werden;
  4. der Auftrag erfolgt mittels Spachtel, Pinsel, oder per Spritze bzw. bei größeren Mengen und zwecks besser kontrollierbarer „Punktlandung“ per Spritzbeutel.

Nach Härtung des Materials kann es mittels Säge, Raspel, Schleifmaschine und -Papier, Oberfräse usw. mechanisch bearbeitet werden. Nach Anschliff mittels feinem Schleifpapier halten Lacke und Farben auf dieser Oberfläche, so dass eine Anpassung an die umgebenden Farben von Holz oder Bauteil möglich ist. Sollten Sie nicht von uns und “alles aus einer Hand“ beziehen wollen, vorher Fremdmaterialien auf Verträglichkeit untereinander testen!

Zum Abschluss Klarlack und UV-Stabilisierung

Als ungefülltes Material härtet das „SR5550“-Epoxydharzystem ähnlich wie Klarlacke transparent aus, so dass eine Sicht auf Holz wieder möglich ist.
Als Endbeschichtung sollten Epoxydharze im Außenbereich immer eine klare oder farbige Abschlussschicht erhalten, da sie nicht UV-stabil sind und zur Vergilbung neigen. Bei uns haben sich ein- und zwei-komponentige Boots- bzw. Marinelacke von NAUTIX und bei Hightech-Anwendungen und allerhöchstem Anspruch an die Qualität und Dauerhaftigkeit MAP YACHTING Lacke bewährt.

Eine Vergilbung hat im Normalfalle keinen Einfluss auf die mechanische oder chemische Festigkeit unserer Harze und ist rein optischer Natur. Für dauerhaft im Wasser befindliches Holz sollten keine Lacke verwendet werden, hier lebt man mit der etwas eingeschränkteren UV-Stabilität der Epoxydharze am besten.
Fragen Sie uns, wenn Sie entsprechenden Informations- oder Material- und Zubehör-Bedarf haben, wir beraten Sie ausführlich und helfen Ihnen gerne weiter!


 

Update: PDF Anleitung zur Balken, Fenster- Türensanierungen mit Epoxidharz

Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem genauen Vorgehen bei der Balkensanierung, haben wir Ihnen eine PDF Anleitung zur Verfügung gestellt, die die einzelnen Arbeitsschritte nochmals aufzeigt. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um die Schritt für Schritt Anleitung herunterzuladen:

Hier PDF herunterladen: Anleitung Holzschadensanierung mit Epoxidharz

Finden Sie einen weiteren Artikel auf unsere Haupt-Website unter Holzsanierung mit Epoxidharz.


 

Produktzusammenstellung:
Reparatur- und Restaurationsset für morsches Holz

Hier finden Sie die Produktzusammentellung, bestehend aus dem passenden Epoxidharz und dazugehörigem Härter, sowie die entsprechende Verdünnung und notwendigen Auftragsmaterialien für kleine Mengen, die Sie in unserem Online-Shop direkt als Produktbündel kaufen können. Sollten Sie größere Mengen benötigen, wählen Sie bitte die entsprechenden Produkte im Online-Shop aus, oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Bitte sorgen Sie auch für entsprechenden Arbeitsschutz.

>> Reparatur- und Restaurationsset für morsches Holz im Shop kaufen <<

Produktset morsches Holz reparieren

Produkte einzeln aufrufen:

Epoxidharz zum Laminieren und Kleben SR5550

SICOMIN SR5550 Epoxidharz, Allround Laminierharz & Klebeharz, 1 kg

Niedrigviskoses, klebfrei aushärtendes Allround-Epoxidharzsystem. Besonders empfehlenswert für Holz-Epoxy-Bau und Beschichtungen aber auch für Massiv- und Sandwichlaminate geeignet.

 

 SICOMIN SD5503 Härter für SR5550

SD5503 Härter für SR5550, 0,29 kg, langsam, Topfzeit (20°) ca. 55 min

SICOMIN SD5503 Härter für SR5550, 0,29 kg langsam, Topfzeit (bei 20°) ca. 55 min

 

 verduennung-fuer-SR5550

Verdünnung für SR5550, 1 L – EP217 / EP Nr. 5

 

 Füllermischung für Hohlkehlen und Holzverklebungen

Füllermischung für Hohlkehlen und Holzverklebungen – WoodFill 250 Füllstoff, 0,28 kg, künstlich, bräunlich, hochdicht

SICOMIN WoodFill 250 Füllstoff, 0,28 kg künstlich, bräunlich, hochdicht Füllermischung für Hohlkehlen und Holzverklebungen.

 

Spritzbeutel, Einweg-, aus PE 80mµ

Spritzbeutel, Einweg-, aus 3-lagiger PE-Folie. Glatte Innenfolie, griffige Außenschicht

100 Stück pro Rolle im praktischen Spenderkarton mit Perforation (Verkauf erfolgt einzelnd und als ganze Rolle) Breite 26,5 cm, Länge 55 cm, Volumen ca. 2,4L – transparent mit geschlossener Spitze

 

 Kunststoffbecher (PP), 700 ml

Kunststoffbecher (PP), 700 ml

Kunststoffbecher (PP) 700 ml (Skala bis 625ml)

Alternativ in der größeren Version:
Kunststoffbecher (PP), 1400 ml

 Rührspatel, Holz 150x18 mm, 100 Stk. beidseitig gerundet, splitterfreie Qualität

Rührspatel, Holz 150 mm, 100 Stk.

Rührspatel, Holz 150×18 mm, 100 Stk. beidseitig gerundet, splitterfreie Qualität

 

 Universalpinsel Industriequalität, 25-30 mm, Weißblechfassung, Holzgriff

Universalpinsel Industriequalität, 25-30 mm, Weißblechfassung, Holzgriff

Universalpinsel Industriequalität, 25-30 mm Weißblechfassung, Holzgriff

Alternativ in der größeren Version:
Universalpinsel Industriequalität, 50 mm

Farbwanne, Kunststoff 200 x 220 mm, mit schräger Abstreiffläche

Farbwanne, Kunststoff 200 x 220 mm, mit schräger Abstreiffläche

Farbwanne, Kunststoff 200 x 220 mm mit schräger Abstreiffläche

 

 

Nitril Einmal-Schutzhandschuhe SAFE, ungepudert, 100 Stk./Pack +wiko

Nitril Einmal-Schutzhandschuhe SAFE, ungepudert, weiß – 100 Stk. / Packung

Normen: CE, Kat. I, EN 455 1+2+3, lebensmittelecht, EN 420, 93/42 EWG, 90/128 EWG, AQL 1,5

 

 

Sorgen Sie bei der Arbeit mit Epoxidharz bitte auch für den entsprechenden Arbeitsschutz.

 


137 Comments

  1. Thomas Schoenwald/Sehnbruch 13. September 2018 um 17:31 Uhr - Antworten

    Hallo Time out Team.

    Wir haben am 12.09.2018 ein Starterset für die Sanierung eines teilmorschen Balkonständerbalkens gekauft. Heute ging es an die Arbeit. Loses und morsches Holz erntfernt und dann die erste Mischung Harz und Härter angerührt. Damit wurde dann der Restbalken gestrichen. Mehrfach nach der Naß in Naßnethode . Danach wurde mit Harz,Härter und Woodfill die Spachtelmasse angerührt und nach und nach aufgetragen. Da die Öffnung im Balken etwas tief war , wurden Reststücke von harzgetränktem Holz zur Stabilisierung eingebracht. Mit Kanthölzern wurden links und rechts vom Balken die Kanten gesichert. Alles in allem war es fürs erste Mal ein Erfolg. Die Masse entwickelte eine gut Haftfähigkeit und ist jetzt in der Härtung begriffen.
    Hervorheben darf ich die sehr gute fachlich Beratung durch Herrn Thon ohne das „ich will dem Kunden was aufschwatzen“ Gefühl. Also, uneingeschränkt zu empfehlen!

  2. Sandra 26. August 2018 um 19:11 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Ich würde gerne die Seitenwände , Holz Pressspan laminiert , von einem Pferdeanhänger, die hinten oben morsch sind durch Feuchtigkeit mit diesem Harz ausgießen / reparieren . Würde das mit Verdünnungen gehen? Heißt, würde das Harz von oben eingefüllt nach unten durchsickern und die Seitenwände stabilisieren? Die Schäden sind nur hinten und die gesamten Seitenwände neu zu machen wäre ein Riesen Aufriss… Ideen? Danke 🙂
    Lg Sandra

    • Thomas Hepenstrick 27. August 2018 um 15:19 Uhr - Antworten

      Hallo Sandra,

      zum Gießen ist das SR5550 aud dme Artikel Morsches Holz nicht so gut geeignet.
      Die Temperaturentwicklung beim Vergießen kann u.U. schon recht hoch werden.

      Alternativ könnte ich mir vorstellen, die Oberflächen mit der Rolle gut einzutränken, gerne auch nass in nass im Intervall von 1Std.
      Bedingt wird das Harz in die Spanplatte einziehen und dort verfestigen, anders als Massivholz wird dies aber nicht so tief gehen können.
      Um zusätzlich wieder Struktur aufbauen zu können, kann auf die nasse Oberfläche eine dünnes Glasgewebeband mit auflaminiert werden.
      Die Fasern nehmen letzlich die Kräfte auf und sorgen für die nötige Endfestigkeit.
      Diese Vorgehensweise ist etwas aufwendiger als einfach nur eingießen, ber dafür um so stabiler.

      Das Eingießen ist auch nur dann erfolgreich wenn innerhalb der Platten größere „Löcher“ entstanden sind.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas

  3. Michael Röll 16. August 2018 um 19:21 Uhr - Antworten

    Hallo,
    habe ich das richtig verstanden, daß das SR5550-Epoxidharz in der Lage ist, einen trockenen Holzbalken vollständig zu durchtränken bevor es aushärtet ?
    Ich möchte einige in den Aussenwänden meines Hauses liegende Holzbalken imprägnieren und vor der Aufnahme von Feuchtigkeit schützen.
    MfG
    Michael

    • Thomas Hepenstrick 17. August 2018 um 16:44 Uhr - Antworten

      Hallo,

      vollständig wird das nicht funktionieren, rein physikalisch nicht möglich.
      Was aber passiert ist, je nach Holzart/Porigkeit/Restfeuchte dringt das Harzgemisch bis zu 3-4mm tief ein.
      Um dies erreichen lässt sich das SR5550 zusätzlich verdünnen.

      Ist eine Struktur komplett geschädigt und weich/morsch, müssten die losen Stellen ohnehin entfernt werden, daher ist es auch nicht so dramatisch wenn das Harz nicht komplett durchtränken kann.
      Der Schutz vor erneuter Feuchtigkeit ist bereits gegeben wenn die Oberfläche versiegelt ist.
      Das Reparaturset „Morsches Holz“ bietet sich hierfür an, es bietet sowohl die Option das Harz zu vedünnen und damit eine Imprägnierung zu erreichen als auch anzudicken um Risse/Löcher spachteln zu können.
      Wir haben unter https://www.timeout.de/reparatur-morsches-holz-mit-epoxidharz noch weitere tiefgehendere Information hinterlegt.
      Dort ist auch eine Fotostrecke aufgeführt an derer man gut erkennen kann wie das Material arbeitet.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas

  4. Carlos 19. Juni 2018 um 16:46 Uhr - Antworten

    Hallo. Ich habe mal ein etwas anderes Anliegen. Ich lebe in der Dominikanischen Republik und möchte hier mit Treibholz aus Meer und Flüssen Tischplatten mit Epoxyd ausgießen. Will diese Produkte dann hier verkaufen. Da ich kein Tischler oder Holzspezialist bin, würde ich gerne wissen wie lange man den solches Treibholz aus dem Meer trocknen muss, nachdem es in scheiben geschnitten ist. Würde mich über Antworten sehr freuen. Und falls mal einer auf Urlaub auf meine Insel kommt und mir ein paar tricks zeigen möchte ?…. Unterkunft mit Pool ist immer da… Auch auf Facebook unter Charly Danzer können antworten gesendet werden.

    Vielen Dank..

    • Thomas Hepenstrick 20. Juni 2018 um 10:13 Uhr - Antworten

      Hallo,
      erstmal Gratulation zum Domizil, es gibt schlechtere Orte zum Leben.
      Restfeuchte sollte so um die 20% liegen dann ist es gefahrlos möglich zu vergießen ohne Feuchtigkeit einzuschliessen.
      Das Harzsystem das dazu passen würde wäre das SR1670 Gießharzsystem.

      Viele Grüße
      Thomas

  5. Gerhard 14. Januar 2018 um 11:37 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich bin selbst von dem problem eines morschen Dachstuhls betroffen, außerdem arbeite ich seit ca. 10 Jahren mit Epoxydharz. Zum einen finde ich Ihren Ansatz sehr interessant und werde auch prüfen ob das bei mir im Haus eine Alternative ist. Zum Anderen fehlen mir in Ihrem Artikel ein paar Hinweise, auf die sie Ihre Leser aufmerksam machen sollten. Epoxydharz is ja schon ein sehr schwierig zu verarbeitendes Material. Gerade bei einem sehr dünnflüssigem Harz reicht es ja nicht, dieses in Löcher zu gießen. Es wird vermutlich an jeder „undichten“ Stelle des Holzes wieder heraus kommen und eine riesige Schweinerei verursachen. Epoxy verhält sich ja ähnlich wie wasser, nur dass es beim aushärten noch Wärme Entwickelt, was wiederum sehr „interessante“ Reaktionen hervorrufen kann, z.B. dass es nachträglich Luft aus den Hohlräumen im Holz raus drückt.
    Außerdem sollten Sie doch etwas ausdrücklicher auf die gesundheitlichen Aspekte hinweisen. Einatmen ist problematisch, Hautkontakt schon gefährlich und in die Augen sollte das Zeugs schon auf keinen Fall gelangen. Zu nachträglichem abschleifen ist ohne wirklich guter Schutzmaske auch nicht unbedingt zu raten, der hierbei entstehende Staub ist lungengängig und vermutlich Krebserregend. Die in Ihrem Foto abgebildeten Silikonhandschuhe reichen als Arbeitsschutz meiner Erfahrung nach jedenfalls nicht aus!
    mit freundlichen Grüßen,
    Gerhard Feldbacher

    • epoxidharze.net 16. Januar 2018 um 12:55 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Feldbacher,

      Danke für Ihre Anregungen!

      Jedoch: die Hinweise auf Einsatz und Gefahr der Materialien finden Sie in den jeweiligen technischen Verarbeitungshinweisen zu den Epoxy-Materialien, bzw. zu den ebenfalls herunter ladbaren Sicherheitsdatenblättern bei den jeweiligen Produkten. „Epoxidharz einatmen“ ist in der Tat gesundheitsgefährlich, kommt aber -wie auch beispielsweise bei Waschpulver (ebenfalls als schädlich auf den jewieligen Verpackungen klassifiziert!)- eher selten vor.
      Nein, aber Spass beiseite: bei geschlossenen Räumlichkeiten oder schlechter Belüftung sowie bei Verarbeitung größerer Mengen empfehlen wir das Tragen einer Atemschutzmaske – das empfehlen wir in den jeweiligen Verarbeitungs hinweisen!

      Dass Epoxidharz flüssig ist und aus entsprechenden Lächern auch herauslaufen kann ist klar, jedoch lässt sich unser Harz ja mit dem WOODFILL-Füllstoffen andicken, um dieses bis hin zu einem Spachtel anzudicken. Hat man die nach unten gehenden Löcher gefüllt, kann man das Harzgemisch dann von oben in vorhandene oder zu bohrende Löcher einfüllen. Bei zu großen Mengen kann das Harzgemisch in der Tat heiss werden und zu „kochen“ beginnen, dieses lässt sich aber mit den von uns ebenfalls angebotenen langsamen Härtern oder mit schrittweisem Ein- oder Nachfüllen des Harzgemisches vermeiden.

      Zusätzlich stehen mit PB170 oder PB250, PB400 bis hin zu PB600 ebenfalls in den Unterlagen erwähnte Epoxidschaum-Systeme zur Verfügung, die -bei gleichzeitiger Füllung suvh größerer Volumen- eine heftige Reaktion vermeiden.
      Der Haut- oder Augenkontakt ist ähnlich schädlich wie der mit Lacken oder ähnlichem!

      Sollte man sich aber mit Epoxidharz tatsächlich „eingesaut“ haben, hilft das direkte Abwaschen mit warmem Wasser oder die Nutzung von Handreingungspasten sowie Entfernung der Kleidung von der Haut.

      Das Einatmen von Stäuben ist generell (so sind auch einige Holzsorten als bedenklich eingestuft worden – darunter u.a. Eiche!) nicht gesund und sollte mittels entsprechender Atemschutzmasken und dem Einsatz von staub-absaugenden Schleifgeräten immer vermieden werden.

      Als Handschuhe empfehlen wir als Kompromiss NITRIL-Handschuhe, die sich – im Gegensatz zu bspw. Latex-Handschuhen noch als relativ gut schützend und in Verbidung mit den angebotenen Baumwollhandschuhen als sehr angenehm (im Winter warn und im Sommer sehr gut den Schweiss absorbierend) erwiesen haben. Einweghandschuhe bieten grundsätzlich nur eine kurz währenden Schutz und sollten daher häufiger gewechselt werden.

      Bessere Handschuhe bestehen aus Butyl, sie sind lösemittel- und säurefest, aber:

      sie sind aufgrund ihrer Dicke zu unhandlich und das Tastgefühl geht an den Fingern gegen Null, daher will so gut wie niemand haben…

      Alle angesprochenen Artikel finden Sie bei uns im Webshop unter timeout.de!

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Stellungnahme helfen.
      Bei weiterem Bedarf an Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

      Mit bestem Gruß!

      Michael Thon
      GF der Time Out Composite oHG

  6. Ömür 7. Januar 2018 um 1:34 Uhr - Antworten

    Guten Tag,

    Ich bin auf der suche nach einem Passenden Material (eventuell Epoxy !?)
    Eingesetzt werden soll es bei einem bei eines Tisches bzw bei dem bau einer Tischplatte.

    Ich habe 2 Natur belassene Baumscheiben, die nebeneinander liegen sollen allerdings mit einem ca Abstand von 4-5 cm zueinander. Die Lücke in der mitte von 4-5 cm will ich gerne mit einem KLAREM Material ausfüllen das dann aushärtet und anschliessend schleifbar bzw. aufpolierbar ist.

    Die Frage ist, was eignet sich da am besten ?! Preisleistung…

    Besten Dank im Voraus

    • Thomas 8. Januar 2018 um 10:02 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      hierfür würde ich das SR1670 Gießharzsystem empfehlen. Die meisten Laminierharze dürften hier sehr schnell überfordert sein da die Temperaturentwicklung bei einer so großen Menge recht dramatisch werden dürfte.
      Unter http://www.timeout.de können Sie das o.g. Harzsystem eingehender betrachten, zusätzlich finden Sie genau für Ihr Vorhaben einen passenden Atikel unter der Rubrik „News“, Kunst mit Epoxidharz…..!

      MfG
      Thomas

  7. Borky 23. Dezember 2017 um 5:06 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich habe Bilder von sog. Rivertable gesehen aus Holz. Massive Holztische die nicht klassisch besäumt und verleimt wersen, sondern ohne Rinde/Borke ohne besäumt zu werden 2 dicke Bohlen nebeneinander gelegt werden (mit der natürlich gewachsenen Form zueinander) und dann mit klarem oder blau gefärbtem Epoxydharz vergossen werden. Welches Harz mit Härzer verwende ich dafür ambesten? Auch das SR5550?

    • Thomas 4. Januar 2018 um 16:50 Uhr - Antworten

      Hallo Borky,

      bei den River Table Vergüssen würde ich eher das SR1670 statt dem SR5550 empfehlen. Das SR5550 wird zu heiß sobalb es über 5mm Vergussmenge hinausgeht.
      Zu empfehlen ist aber die Kanten mit einem schnell trocknendem Harzsystem zu versiegeln und dann erst zu vergießen, Grund hierfür sind die Luftausgasungen des Holzes.
      Das Harz dringt ins Holz ein und wird die Luft verdrängen, diese kann beim direkten Gießen nur in das Harz. Dort bilden sich dann unschöne Luftblasen die sich evtl. nicht alle evakuieren lassen.

      Durch das vorherige Versiegeln kann dies umgangen werden, die Oberläche trocknet ab und nach leichtem Anschliff kann das Gießharz zum Einsatz kommen.

      MfG
      Thomas

  8. Humpala 5. Dezember 2017 um 21:15 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich habe auch ihre Seite gefunden und bin verunsichert. Auf der einen SEite schreiben Sie, dass es nicht für tragende Balken genommen werden sollte, auf der anderen Seite ja. Bei mir ist ein Längsbalken im Außenbereich Fachwerk morsch. Die Sanierungskosten würden 30.000 Euro kosten, die ich nicht habe:;D Also, könnte ich mir ihrem Harz auf eine Länge von circa 5 Meter einen tragenden Balken „sanieren“ das er wieder trägt?
    Danke für ihre Antwort. Gibt es eigentlich auch Firmen, die diese Verarbeitung machen?

    • Thomas 6. Dezember 2017 um 9:14 Uhr - Antworten

      Hallo,

      bei dieser Summe kann man schon mal mit dem Schlucken anfangen.
      Grundsätzlich ist das Sanieren von Holz mittels Epoxidharz ja nichts Neues und ein probates Mittel, dennoch muss man immer bedenken dass tragende Balken nicht so einfach zu behandeln sind wie nicht tragende.
      Aus der Entfernung ist es sicherlich nur sehr schwer möglich einen sinnvollen Ratschlag geben zu können, alternativ wäre es super wenn Sie uns ein paar Bilder zukommen lassen könnten.
      Empfehlen können wir auf jeden Fall einen Statiker zu Rate zu ziehen.
      In der Regel sind diese unabhängig und im Gegensatz zu Schreinern und Zimmerleuten nicht unbedingt daran interessiert einen Austausch durchzuführen.
      Sollte das Ergebnis insofern günstig ausfallen und die Statik ist noch nicht beeinträchtigt spricht nichts gegen eine Sanierung mit Epoxidharz.
      Bilder können Sie uns gerne an die Email-Adresse service@timeout.de senden.

      MfG
      Hepenstrick

  9. Jürgen Ramm 23. November 2017 um 18:16 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    Die unteren Balken meines Wintergarten hatten einen Holzbock. Ich habe Löchern in die Balken gebohrt und mit einem entsprechenen Mittel getränkt. Da in dem Balken vermutlich Fressgänge sind, möchte ich den Balken mit Ihrem Exposidharz tränken. Außerdem hat der Balken am Ende eine verrottete Aushöhlung die gefüllt werden muß.
    Welche Produkte können Sie mir empfehlen. Zur Zeit kalte Witterung, was muß ich beachten?
    Viele Grüße
    Jürgen Ramm

    • Thomas 24. November 2017 um 14:43 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Ramm,

      momentan sind die Temperaturen recht grenzwertig, es sollten schon mindestens um die 15°C über mehrere Stunden haben.
      Empfehlen können wir Ihnen dann aber das Reparaturset „morsches Holz“ mit dem Epoxidharz SR5550.
      Unter folgendem Link finden Sie sowohl die Bestellmöglichkeit als auch die technische Dokumentation.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas Hepenstrick

  10. AHIL 5. November 2017 um 14:50 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine alten Eichenstuhl. Einer der Stuhlbeine ist ausgebrochen und hat das umgehende Holz am Gegenstück stark beschädigt. Ich habe dort, wo das Stuhlbein ansetzt (eine Seite der X-Bein Konstruktion mit 4 Teile, und das defekte Teil-Bein sitzt zwischen unterer rechter Kante des X und dem X-Mittelpunkt) und ausgebrochen ist, großzügig eine 3cm tiefe, und 4cm auf 2,5 cm große Vertiefung ausgebohrt. das Stuhlbein selbst bildet einen rechteckigen geschwungenden Quader als ein Teil des X) Ich möchte dieses große Loch, das vorher nur Beschädigungen auswies, ausfüllen und das ausgebrochene, mit 2 Holzdübel versehene Gegenstück (das Stuhlbein selbst) mit einkleben. Ich nehme an, dass ich hier irgendwie auch Füllstoffe bzw. zerkleinerte Matten einbringen muß. Zu welcher Vorgehensweise und welche Materialien raten Sie. Für eine schnelle Rückantwort wäre ich Ihnen sehr dankbar! Ich könnte Ihnen auch Fotos davon zukommen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    AHIL

    • Thomas 6. November 2017 um 14:45 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Hildebrand,

      anhand der Beschreibung fällt mir spontan das SR5550 EP-System ein.
      Dieses eignet sich nicht nur zum Beschichten sondern auch in Kombination mit einem Füllstoff zum Kleben/Spachteln.
      Empfehlen kann ich Ihnen als Füllstoff das Woodfill250, Sie können die Zugabe zum Harz selbst bestimmen- haben somit immer eine völlige Kontrolle über die Konsistenz der Masse.
      Eine Verstärkung mit Fasern ist zusätzlich sicherlich möglich, ob diese zu empfehlen ist würde ich von einem Foto der Schadensstelle abhängig machen wollen.
      Sie können uns das Bild gerne an die service@timeout.de Adresse zusenden.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  11. Gerhard Weishaupt 10. Juni 2017 um 15:23 Uhr - Antworten

    Hallo Herr/Frau Hepenstrick,
    vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Wie lange dauert denn die Aushärtungsphase? Es wird mit den 20 Grad schwierig sein, denn tagsüber gibt es ja laufend Temperaturanstiege (der Sandstein und die Granitplatte befinden sich im Freien).
    Leider war bei Ihrer Antwort keine Link enthalten. Könnten Sie diesen bitte noch nachliefern?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Gehrard Weishaupt

    • Thomas 12. Juni 2017 um 9:05 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Weishaupt,

      alternativ zum SurfClear Harzsystem wäre eine schneller aushärtende Variante noch interessant für Ihr Vorhaben.
      Diese Variante, das SICOMIN TopClear System SR1054 ist deutlich schneller, Topzzeiten betragen bei 20°C ca. 20 Minuten, wobei die offene Zeit länger sein wird.
      Das SurfClear Harzsystem ist momentan von leichten Rohstoffproblemen betroffen, aus diesem Grund haben wir den Link im Shop erst einmal gesperrt.
      Anbei finden Sie aber die Verlinkung zum TopClear System.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas Hepenstrick

      • Gerhard Weishaupt 17. Juni 2017 um 7:08 Uhr - Antworten

        Hallo Herr Hepenstrick,
        vielen Dank für die Nennung einer weiteren Variante. Ist diese auch UV-beständig im Freien (jahrelang)? Des es würde sehr schlecht aussehen, wenn diese Stellen trüb werden.
        Der Link war leider wieder nicht dabei.
        Vielen Dank nochmals und viele Grüße
        Gerhard Weishaupt

  12. Juliane 28. Mai 2017 um 15:13 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Die Balken unseres Balkons sind teilweise (dort wo das Regenwasser offensichtlich nicht ordentlich ablaufen kann) feucht und teilweise angegammelt. Sie sagen, dass das Holz vor der Behandlung mit Epoxidharz durchgetrocknet sein muss. Wenn ich es jetzt irgendwie schaffe das Holz vor neuer Fechtigkeit zu schützen,
    1. wie lange wird es dauern bis das Holz getrocknet ist?
    2. woher weiss ich, dass es trocken genug ist?

    Vielen Dank für ihre Antwort!

    • Thomas 29. Mai 2017 um 10:10 Uhr - Antworten

      Hallo Frau Jungmanns,

      das Holz sollte eine Restfeuchte von um die 20% besitzen, ist es feuchter schließen Sie die Feuchtigkeit ein und er Vermoderungsprozess geht innen weiter.
      Wie lange es dauert die Balken soweit runter zu trocknen wie bis ein Verabeiten möglich ist, kann ich Ihnen leider nicht beantworten.
      Hierzu müssten wir wissen wieviel Restfeuchte der Balken momentan besitzt und in wie weit weitere Feuchtigkeit vermieden werden kann.

      Zur Bestimmung der Restfeuchte empfehlen wir ein Feuchtigkeitsmessgerät, z.B. aus dem Baumarkt, es muss kein Gerät von mehreren hundert Euro sein – die einfache Variante ist zur groben Bestimmung aussagekräftig genug.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  13. Gerhard 25. Mai 2017 um 13:17 Uhr - Antworten

    Hallo liebes Epoxidharz-Team,

    ich müsste zum Einen eine ausgeschlgene Granitplatte und zum anderen ausgewaschene Sandsteinplatten mit Epoxidharz behandeln, um wieder eine glatte und nicht mehr angreifbare Oberfläche zu erhalten.
    Die Schicht sollte transparent bleiben.
    Welche Materialien müsste ich hierzu verwenden? Und wo kann ich diese beziehen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Gerhard

    • Thomas 29. Mai 2017 um 9:37 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Weishaupt,

      hierfür würde sich das SR SurfClear eher empfehlen.
      Es bleibt glasklar, ist UV-stabilisiert und ebenfalls lösemittelfrei.
      Während der Aushärtephase sollte die Temperatur aber konstant bei 20°C bleiben.
      Unter folgendem Link finden Sie die technische Dokumentation und die Bestellmöglichkeit.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  14. B.Zitzwitz 30. April 2017 um 10:49 Uhr - Antworten

    Hallo,
    das liest sich sehr interessant. Wir haben schon im Fussbodenbereich mit Epoxidharz gearbeitet und sind dadurch auf die Idee gekommen den HOLZBALKON an beschädigten Stellen „aufzugiessen“ und Risse zu füllen. Unsichere also extrem beschädigte Bohlen müssten natürlich erneuert werden. Ist das ratsam oder ist Epoxid für den Holzaussenbereich (Bohlen des Balkons) nicht das Mittel er Wahl? Trägerkonstruktion ist nach Auskunft eines Bauingenieurs und Zimmermann stabil und ok.

    Mit freundlichem Gruß
    B.Zitzwitz

    • Thomas 2. Mai 2017 um 9:13 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Zitzwitz,

      Epoxidharz eigenet sich sogar sehr hervorragend für den Ausßenbereich.
      Nach der Aushärtung müsste das EP allerdings gegen UV-Belastung grschützt werden.
      Hierzu würde sich ein 2K Lack, unabhängig ob Farb- oder Klarlack eignen.
      Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen samt techn. Datenblatt zu dem o.g. Harzsystem.

      Bei weiteren Fragen Stehen wir gerne zur Verfügung.

      MfG
      Hepenstrick

      • B.Zitzwitz 8. Mai 2017 um 8:38 Uhr - Antworten

        Hallo,

        danke für die Antwort – nur einen link sehe ich nicht.

        MfG
        B.Zitzwitz

  15. Hickl 18. April 2017 um 12:27 Uhr - Antworten

    Hallo

    ich bin auf der Suche nach einer Lösung zum Reparieren eines Hängemattengestells aus mehrfach verleimten Holz bei dem teilweise die Verleimung aufgegangen ist. Ein Nachleimen erscheint mir schwierig und ich würde die entstanden Risse gerne formfest verfüllen. Können Sie mir hierzu bitte einen Rat geben. Vielen Dank.

    Mfg,
    Stefan

    • Thomas 2. Mai 2017 um 8:44 Uhr - Antworten

      Hallo Stefan,

      sorry das die Antwort jetzt erst erfolgt.
      Ich gehe mal davon aus, das es sich bei dem Gestell um ein Holzgestell handelt.
      Dann wäre das SR5550 eine sehr gute Wahl, es ist auf Holzverklebung als auch Beschichtung ausgelegt.
      Unter folgendem Link sind sowohl die techn. Datenblätter als auch Anwendungsblätter hinterlegt.

      Gerne stehen wir bei weiteren Fragen zur Verfügung.

      MfG
      Thomas

  16. S. Weck 30. März 2017 um 8:41 Uhr - Antworten

    Erstmal vielen Dank für diese sehr informative Seite!
    Ich möchte Treibholz, das z.T. sehr instabil ist, z.T. bearbeiten (schleifen) und v.a. verfestigen (Ziel: Skulpturen für drinnen und für draußen). Arbeiten wie Schleifen ist sicher vor der Imprägnierung mit Epoxisharz sinnvoll?!
    Weiter oben schreiben Sie, dass sich für Treibholz die folgende Kombination anbietet:
    SR5550/SD5503 oder SD5504
    Ist dies auch für meine Zwecke geeignet? Sollte ich noch Verdünner mitbestellen (welchen)?
    Noch eine „dumme Frage“: Was ist ist eine „Topfzeit“?

    • Thomas 30. März 2017 um 15:22 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      das vorgewählte Epoxi-System SR5550 / SD550x ist schon einmal eine sehr gute Wahl.
      Empfehlen würde ich bei kleineren Treibholzstücken den Härter SD5504 aufgrund seiner geringeren Topfzeit ist auch die gesamte Aushgärtung etwas schneller als beim SD5503.
      Verdünnung (EP217) ist sicherlich eine Option wenn das Holz recht rissig ist und Sie tiefer in die Haolzstruktur vordringen wollen, eine Zugabe von knapp 20% auf die angesetzte Menge Harz/Härter ist vollkommen ausreichend.

      Zu der Frage was ist die Topfzeit, dumm ist die Frage nicht denn die Topfzeit gibt einem einen Hinweis auf die „Handlingszeit“.
      Zusammengefasst handelt es sich bei der Topfzeit und die Angabe wie lange eine vorher definierte Menge Harz/Härtergemisch an Zeit benötigt um durch die Reaktionswärme aufzukochen.
      Beim Härter SD5503 wären das dann entsprechend 55 Minuten bei 100g Harz/Härtergemisch und 20°C, ab dann würden die 100g anfangen zu kochen.

      Ich hoffe Sie konnten mit dieser Erklärung etwas anfangen, alternativ finden Sie unter folgendem Link auch nochmal eine allgemeine Beschreibung der Harze.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas Hepenstrick

  17. Meier 28. März 2017 um 11:16 Uhr - Antworten

    Hallo leibes epoxidharzTeam,
    in meinem Wohnwagen sind einige Ecken in denen das Holz feucht geworden ist. Kann ich die Harze auch auf feuchtes holz auftragen, oder muß es vorher getrocknet werden?!?!
    Vielen Dank,
    O.Meier

    • Thomas 28. März 2017 um 15:56 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Meier,

      auf feuchtem Holz haftet das Epoxidharz recht schlecht.
      Ohnehin wäre es nicht ratsam auf feuchtem Holz eine wasserdichte Versiegelung aufzubringen.
      Die Restfeuchte würde dann unter der EP-Beschichtung dafür sorgen, dass das „Vergammeln“ weitergeht.
      Im Idealfall liegt die Restfeuchte bei knapp 20%.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  18. Lugmayr Dominik 21. März 2017 um 21:19 Uhr - Antworten

    Hallo habe bei meinem Wohnwagen das Problem das alle Seitenwände total morsch sind.
    Nicht einmal schrauben halten darin noch irgendwie.
    Gibts hier einen Lösungsvorschlag? (:

    • Thomas 22. März 2017 um 11:29 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Lugmayr,

      zunächst einmal können Sie die Seitenwände, falls möglich, ausbauen.
      Das erleichtert die Arbeit enorm, besonders da Sie nun auch an die Kantenbereiche herankommen.
      Als nächstes können Sie sowohl die Flächen als auch die Kanten mit leicht verdünntem EP-Harz SR5550 imprägnieren, dieser Vorgang lässt sich nach einer Wartezeit von kanp 1 Std. bei 20°C wiederholen.
      Nach einem weiteren Intervall von 1 Std. erfolgt die finale Beschichtung mit dem SR5550, diesmal unverdünnt um eine gewisse Schichtstärke auzubauen.

      Bezüglich der Schrauben die in der „morschen“ Platte nicht mehr halten, empfehlen wir Ihnen die tatsächlichen Schraubenlöcher größer aufzubohren und diese dann mit angedicktem Epoxidharz aufzufüllen.
      Nach Aushärtung können Sie das eigentliche Loch neu bohren.
      Unter folgendem Link finden Sie die hierfür empfohlenen Artikel in einem Artikel zuzsammen gefasst:

      Alternativ zu einer Verschraubung lassen sich Verkleidungswände und Böden auch kleben.
      Hierfür würden wir dann einen MMA Kleber empfehlen.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  19. Georg 19. März 2017 um 13:29 Uhr - Antworten

    Hallo Epoxidharz Team,
    ich habe in meinem Wohnmobl das Problem mit Kondenswasser, welches sich während der Heizperiode auf Siebdruckplatten bildet. Besteht durch eine Beschichtung mit Epoxidharz die Chance das Eindringen des Kondenswassers in das Holz zu vermeiden?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    MfG Georg

    • Thomas 21. März 2017 um 11:31 Uhr - Antworten

      Hallo Georg,

      wenn die Siebdruckplatte leicht angeschliffen und im Anschluss dann mit Epoxidharz mehrschichtig imprägniert wurde, wird kein Wasser mehr eindringen können.
      Wichtig hierbei ist es aber, auch die Kanten der platte gleich mit zu behandeln, andernfalls wird Feuchtigkeit über den Kantenberteich aufgenommen.
      Empfehlen würde ich hierfür das SR5550 EP-System.

      Mit frendlichem Gruß
      Thomas

  20. David 18. März 2017 um 18:39 Uhr - Antworten

    Hallo
    Ich habe vor Gartenbänke zu füllen wo risse von 2-4cm breite und 5cm tiefe drin sind welches Produkt könnt ihr mir da empfehlen und habt ihr da auch anwendungshandbücher zu ??

    • Thomas 21. März 2017 um 10:50 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Thien,

      vielen Dank für die Anfrage.

      Ja wir haben ein Epoxidsystem welches sich hierfür sehr gut eignet.
      Um eine solches Volumen ohne sehr hohe exotherme Reaktionen ausfüllen zu können empfehle ich ein Gießharz.
      Diese Harze haben i.d.R. einen sehr langsamen Härter, aus diesem Grund können auch größere Volumen gefüllt werden ohne das zu extrem hohen Reaktionstemperaturen kommt.

      Ein Anwendungshandbuch gibt es nicht, wohl aber ein technisches Datenblatt.

      Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung des SR1670 Gießharzes ist die verbesserte UV-Beständigkeit.
      Um den höchstmöglichen UV-Schutz erreichen zu können, bietet sich die Möglichkeit die Gartenmöbel zusätzlich mit einem Klarlack zu lackieren.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  21. Erwin Klaus 8. Februar 2017 um 18:22 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Wie kann ich altes zum Teil morsches Holz, auch Moorholz mit Harz so bearbeiten, dass ich es drechseln kann. Also auch Harz in die „Tiefe“ des Holzes bekomme. Gibt es ein Vakuumverfahren. Das Holz soll komplett mit Harz durchtränkt werden.
    Vielen Dank
    Gruß
    Erwin Klaus

    • Thomas 9. Februar 2017 um 13:12 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Klaus,

      das Harz wird i.d.R. nur 2-3mm tief in s Holz eindringen können.
      Verdünnt mit einem Spezialverdünner braucht es aber immer noch Überdruck um das Harz tiefer vordringen zu lassen.
      Wenn Sie drechseln kann es also dazu führen, dass u.U. morsche Stellen wegplatzen werden.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  22. Alex Gemp 9. Januar 2017 um 12:24 Uhr - Antworten

    Hallo Epoxidharz Team,

    Wir haben eine Tischplatte aus gehobelten alten Eschedielen zusammen geleimt. Jetzt sind natürlich teilweise größere Löcher (ca 100 x 450 mm) in der Platte, welche wir gerne Farblich ( Bronze oder Kupfer) zuspachteln bzw. zugießen möchten. Hierzu gibt es mehrere Videos das es möglich ist im WWW , aber leider finde ich keinen Hersteller hierzu.

    Gerne kann ich ihnen ein Bild schicken mit der Tischplatte.

    Können Sie uns weiterhelfen ?

    • Thomas 10. Januar 2017 um 10:27 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Gemp,

      aufgrund der Menge die in einem Schuss vergossen werden müsste, bietet sich ein Gießharzsystem an.
      Diese Systeme sind recht langsam aushärtend, Zuschlagstoffe wie z.B. Kupfer- oder Bronzepulver lassen sich sehr gut beimischen.
      In einer separenten Email sende ich Ihnen das technische Datenblatt noch zu.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas Hepenstrick

  23. Martin 14. Dezember 2016 um 16:17 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Ich plane mit meinem Sohn einen Schreibtisch aus alten Paletten zu bauen. Dazu werden die Abstände zwischen den einzelnen Brettern natürlich verschlossen.
    Um eine glatte Oberfläche zum Schreiben zu erreichen, müsste ich jedoch eine Glasplatte oder dergleichen auf die Palette legen,
    Wäre eine Beschichtung mittel Harz auch möglich? Bleibt dann die Optik des Holzes erhalten? Bringt man damit eine gleichmäßige glatte Oberfläche zusammen?
    Besten Dank im Voraus.
    Liebe Grüße,
    Martin

    • epoxidharze.net 15. Dezember 2016 um 16:36 Uhr - Antworten

      Hallo Martin,

      vielen Dank für die Anfrage.

      Ein Beschichten mit Harz/Härter ist grundsätzlich erstmal kein Problem, um aber eine komplett geschlossene Oberfläche zu erreichen müssten die möglichst sehr kleinen Spalte vorher ausgespachtelt werden.

      Dabei wird es auf jeden Fall eine Verfärbung durch den Zuschlagstoff geben.

      Alternativ wäre der Vorschlag eine Holzplatte (Sperrholz oder furnierte Spanplatte) als Oberfläche zu verwenden, dieses kann dann mit dem nicht angedickten Harz klar abgesperrt werden.
      Zum Abschluss sollte die Oberfläche mit einem 2K-Klarlack als UV-Schutz versehen werden.

      Ein mögliches Harzsystem hierzu wäre das SR5550 mit dem Härter SD5504 und der Verdünnung EP217.
      Zu finden im Online-Shop für Epoxidharz

      Bei weiteren Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas von Time Out

      • Martin 15. Dezember 2016 um 19:55 Uhr - Antworten

        Hallo!
        Danke für die Antwort.
        Eine Holzplatte als Oberfläche ist für mich nicht interessant, da dadurch die „Latten-Optik“ weg fällt.
        Und eine furnierte Platte bräuchte ich nicht mehr mit Harz versiegeln 😉
        Weshalb müssten die Spalte komplett verspachtelt werden? Wäre das Harz ohne Verdünnung nicht dick genug, um nicht vollständig durch die Ritzen zu laufen?
        Die Versiegelung gegen UV-Strahlung ist auch für den Innenbereich nötig?
        MfG, Martin

        • epoxidharze.net 3. Januar 2017 um 14:31 Uhr - Antworten

          Hallo Martin,

          leider wird das Harzgemisch im Originalzustand durch die Ritzen laufen.

          Nur wenn es entsprechend angedickt wird bleibt es „stehen“

          Das Ablackieren ist auch im Innenbereich durchaus zu empfehlen, steht der Tisch z.B. vor einem Fenster, ist UV-Belastung durchaus ein Thema.

          Ohne Lackierung würde die Platte sehr schnell vergilben.

  24. Christian 27. Oktober 2016 um 13:05 Uhr - Antworten

    Hallo

    Ich habe mir alte Balken aus einer alten Scheune besorgt die allerdings von Holzwürmern durchfressen sind und somit sehr morsch sind.
    Können Sie mir eine produktpalette zusammen stellen was ich dafür genau brauche ?
    Ich möchte aus den Balken eine Couch bauen und möchte die schöne alte Patina gerne erhalten ich möchte eigentlich nur erreichten das die Balken wieder stabil sind und mir nicht auseinander fallen.
    Die Balken haben eine Gesamtlänge von ca. 15 Meter mal 40 x 40 cm.
    Ich wäre sehr dankbar wenn Sie mir die mänge und das Harz zusammen stellen könnten und vielleicht noch eine kleine Beratung schreiben können.

    Freundliche Grüsse
    Christian

    • Thomas 28. Oktober 2016 um 7:56 Uhr - Antworten

      Hallo Christian,

      hierfür würden wir das SR5550 EP-System empfehlen.
      Der Verbrauch wird so um die 400-500g/m² liegen, zumindest bei der ersten Beschichtung.
      Parallel zu dieser Antwort werden wir auch eine Email mit dem passenden Datenblatt sowie einer Anwendungsbeschreibung als PDF versenden.

      Viele Grüße
      Thomas

  25. Mario 5. Oktober 2016 um 8:20 Uhr - Antworten

    Hallo und guten Morgen,
    Kann man morsche Löcher für Schrauben auch am äußeren (an der Kederleiste) eines Wohnwagens reparieren und welches Mittel benötige ich dazu???
    Besten Dank im voraus für einen hilfreichen Tip
    Mario

    • Thomas 6. Oktober 2016 um 16:59 Uhr - Antworten

      Hallo Mario,

      grundsätzlich hängt das vom Ausgangsmaterial ab, bei morschen Löchern tippe ich mal auf Holz.
      Dann wäre das SR5550 EP-System genau richtig.
      Mit diesem System ist man relativ offen ob es sich nun um eine Tiefenimprägnierung, ein Laminieren oder aber auch Beispachteln handelt, dieses System kann alle Seiten bedienen.
      Schau mal in den Artikel „morsches Holz“ dort werden weiter unten genau die Artikel angeboten die für diese Art der Reparatur von uns vorgeschlagen werden.

      Viele Grüße
      Thomas

  26. Wowa 1. Oktober 2016 um 22:29 Uhr - Antworten

    Wow einfach wowwwww , da hat sich ja jemand richtig viel Mühe gemacht. Ein sehr guter Beitrag ! Vielen Dank ! Es hat mir Spaß gemacht den Artikel durch lesen zu dürfen.
    Ein riesen Lob an den Beitrag Verfasser.

    LG

    Wowa aus Paderborn

    • Thomas 4. Oktober 2016 um 14:03 Uhr - Antworten

      Hallo Wowa,

      vielen dank für die Blumen.
      Wir reíchen das Lob gerne weiter.

      Viele Grüße
      das Time Out Team

  27. Caspar Fromelt 16. September 2016 um 21:59 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich habe mir ein „Set“ aus SR5550, SD5503 und EP217 gekauft. Zu den Epoxidharz und Härter gibt es ja entsprechende Angaben zum Mischungsverhältnis, die ich mit den Messbechern gut abmessen/anrühren kann, ich nehme da die Skala 3:1. Unsicher bin ich mir bei der Verdünnung – im welchen Verhältnis kann/muss ich für die erste Behandlung das ganze verdünnen? Was passiert, wenn ich zu viel Verdünner verwende? Kann ich während der ganzen Topfzeit das Gemisch verdünnen? Also erst mal mit weniger anfangen und wenn ich feststelle das es noch zu dickflüssig ist es weiter verdünnen?
    Wie dünnflüssig kann das ganze werden? So wie Olivenöl?
    Wie verhält sich das mit dem Woodfill? Dieses mischt man einfach nach Gefühl unter, bis es die gewünschte Dickflüssigkeit hat?
    Zu den Kunstoffbechern:
    Was bedeuten die kleinen 10/20/30 Zahlen oberhalb von der jeweiligen Oberkante des Messstrichs? Beim jeweiligen Mischverhältnis kann man Gesamtmengen von 1 – 5 oder 6 wählen. Sagen die Zahlen irgendwas aus? Eine Gesamtmenge von „5“ steht bei jedem Mischungsverhältnis in einer unterschiedlichen Höhe.
    Über eine Antwort würde ich mich freuen, viele Grüße
    Caspar Fromelt

    • Thomas 19. September 2016 um 15:12 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Fromelt,

      grundsätzlich empfehlen wir nach Gewicht zu mischen, das Mischen nach Volumen birgt gerasde bei kleinen Mengen das Risiko der zu hohen Abweichungen.
      Eine Mischtoleranz lieft bei max. +/-10%, bei einem 100g Gesamtansatz ist das nach Volumen schon gar nicht mehr zu sehen.
      Gleiches gilt für die Verdünnung, machbar wären 100% Zugabe, eine Aushärtung würde immer noch stattfinden.
      Je mehr Verdünnung zugegeben wird desto flexibler härter der Mix aus, daher sollten die empfohlenen 20% auf die jeweilig angesetzte Menge Harz/Härter nicht überschritten werden.
      Was das Woodfill250 angeht bestimmen Sie die Zugabe selbst, je mehr Sie hinzufügen desto fester wird die Masse, rechnerich beträgt die max. Zugabe WF250 80g auf eine 100g Harz/Härtermix.
      Die Skalen in den Bechern beziehen sich auf Farben und Lacke, der eigentliche Verwendungszweck dieser Becher, für Epoxydharz sind diese nur bedinggt zu verwenden.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas Hepenstrick

  28. Robin Girke 27. August 2016 um 3:29 Uhr - Antworten

    hallo, hab ihr mir einen fullstoff für holz (risse) in dem ich eine farbpulver zugeben kann das dann im dunkeln leuchtet. habt ihr sowas schon mal gemacht oder ist das auch für euch neuland?
    grüße robin girke

    • Thomas 29. August 2016 um 11:46 Uhr - Antworten

      Hallo Robin,

      ich nehme mal an das es in die Richtung fluoreszierende Partikel gehen soll.
      Mit diesen haqben wir noch keine Erfahrung gesammelt, weder vertreiben wir diese noch hatten/haben wir momentan Kunden die damit schon gearneitet haben.
      Ich kenne das Material aber und weiss auch das es bei der Verfugung von Tischplatten in Kombination mit Epoxydharz eingesetzt wurde.
      In sofern denke ich sollte es auch mit unseren Harzen funktionieren, das müsste man allerdings erst einmal testen.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas

  29. Jarek Koch 11. August 2016 um 0:34 Uhr - Antworten

    sorry ich meinte naß in naß.
    ps welche Mechanische Eigenschaften einer reinen Harz-/Härtermischung würdet ihr bei eurem produkt empfehlen..

    und eher höhere temperartur beim troknen oder weniger ?
    welche produkte währen mehr von vorteil und welche garnicht versuche grad bei euch durch zu blicken
    SD 5506
    SD 5505
    SD 5504
    SD 5503
    SD 5502

  30. Jarek Koch 10. August 2016 um 23:59 Uhr - Antworten

    Hallo ich finde die Seite total Informationsreich ,für mich und meine möhtegern Elektron Technik Crew(mich als chefchen natürlich:-) ich wollte eine wasserfeste rutsche von einer Höhe 3 Meter die einmal um unsere bar geht, und in unseren Riesen Swimmingpool endet, erstellen..mini skitze wers kapiert

    ###########
    # XXXXXX #
    #XXXXXC###
    #~~~~~
    ~#~~~~
    ~~~~~~
    ~~~~~~
    ~~~~~~

    X BAR
    C Eingang Rutsche
    ~ Pool
    # Rutsche

    Glasfaser-gewebe (250m²)wurde schon gekauft aber leider Kamm das falsche Harz an (-harz für Nylon-gewebe) also unbrauchbar für mein Projekt..
    durch U Förmige holz platten als Innenschicht und Glasfaserverbund kalt kalt laminieren und mit UV Schutz beschichten (ca 1,50 meter 90 Grad Kurwe/oder länger für Grade strecken) stückweise als bautteile nacheinander zusammen bauen,natürlich mit Möglichkeiten Große schrauben an ein vernünftiges stahl Gerüst als unterbaut.zu befestigen..bevor ich meine Projekt- umsetze was habt ihr für Tipps?

    • Thomas 17. August 2016 um 9:25 Uhr - Antworten

      Guten Morgen,

      leider können wir keine Skizze erkennen.
      Grundsätzlich aber wäre das SR5550 System sicherlich eine gute Wahl.
      Empfehlen würde ich keine allzu hohen Temperaturen, um die 20°C ist optimal.
      Im Mittel ist sicherlich der Härter SD5503 eine gute Empfehlung, die Topfzeit ist ausreichend lang und die Eigenschaften im nicht nachgetemperten Zustand bereits sehr gut.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  31. Rauschhof 10. August 2016 um 15:47 Uhr - Antworten

    Grüß Gott!

    Ich möchte den Holzboden einer alten Obstpresse abdichten. Die ehemals zueinander dicht verarbeiteten Holzbretter ergeben eine Fläche, auf der der Presssaft in ein Behältnis abgeleitet wird.

    In diesem Falle würde Epoxidharz mit Obstsaft – mit einem Lebensmittel – in Kontakt kommen.
    Ist Epoxidharz dafür geeignet? Ist es lebensmittelecht?

    mfG

    • Thomas 17. August 2016 um 9:14 Uhr - Antworten

      Guten Morgen,

      durch einen technischen Fehler wurde Ihre Anfrage jetzt erst weitergeleitet.
      Zum Abbdichten können Sie das SR5550 EP-System verwenden.
      Grundsätzlich gibt es kein nach deutscher order europäischer Norm zertifiziertes Harzsystem auf EP-Basis.
      Was es aber gibt ist eine zusätzliche Beschichtung, das Bio-Tank, diese Beschichtung besitzt eine solche Zertifizierung.
      In einer gesonderten E-Mail sende ich Ihnen das technische Datenblatt zu.

      Mit freundlichem Gruß
      Hepenstrick

  32. Mazur 27. Juli 2016 um 19:42 Uhr - Antworten

    Guten Tag ,
    ich habe Ebenholzkanteln,die sind getrocknet.Das Problem ist das sie kleine lange oder kurze nicht tiefe Rissen haben.Ich suche mir pasende Harz oder andere Material mit dem ich fein behandeln kann,dass die(Die Rissen) in Endeffekt nicht bemerkbar werden sein.
    Viel Dank in Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen
    Max

    • epoxidharze.net 29. Juli 2016 um 13:40 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Mazur,

      ja, dies ist mit unserem Epoxid-Harzsystem SR5550 und Härter SD5504 (das ist ein besonders klarer Härter) möglich!

      Dazu eventuell überlegen, ob es als klares Material eingegossen werden soll, oder, ob man bewusst das Material zu einem ähnlichen Fabrton hin einfärbt oder bewusst sogar einen anderen Farbton wählt!

      Dazu können Sie unsere Farbpasten (im Internet unter https://www.timeout.de/mixol-universal-abtoenkonzentrat-20ml-oxyd-rot ) einsetzen.

      Diese werden – unserer Empfehlung nach bis zu maximal 10% – dem bereits angemischten Harz/Härtergemisch beigemischt und ergeben so eine transluszente (durchscheinende) bis hin zu farbig erscheindene Mischung.

      Sollten Sie besonders große oder tiefe Risse füllen wollen, so sollten Sie eventuell auf das Harzsystem SR8450 mit Härter SD8454 oder sogar auf das SR1690 *ausweichen: diese bieten, bei einer weitaus größeren Harzmenge den Vorteil, dass sie nicht zu schnell härten und bei diesem Prozess aufgrund der bei einer größeren Menge entstehenden Wärmeentwicklung- dann auch nicht zu kochen beginnen und dabei Blasen zu werfen.

      *: unter anderem auch als eingesetztes Gießharz zu sehen in der anhängenden (noch nicht fertig gestellten) PDF-Broschüre, die wir Ihnen per Mail gesendet haben.

      Aus dem Köln-Bonner Rheinland
      mit freundlichen Grüßen

      Michael Thon

  33. Lajla Nizinski 16. Juli 2016 um 19:32 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    in meiner Holzhütte sind die tragenden Balken in Ordnung, jedoch die Holzdielen schwingen inzwischen beim Drübergehen. Soll ich die Holzbrett erneuern oder Ihre Methode anwenden?
    Danke im Voraus.
    Freundliche Grüße
    Lajla

    • Thomas 20. Juli 2016 um 15:38 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      vielen Dank für die Anfrage.
      Wenn die Bodendielen schwingen, muss nicht zwangsläufig das Holz morsch sein.
      Evtl. sind auch nur die Verschraubungen gelockert?
      Grundsätzlich ließe sich aber auch hier durch Epoxydharz eine Verfestigung erzielen, hierzu müssten wir aber vorab ein paar aussagekräftige Fotos sehen.
      Anhand der Fotos können wir dann eher abschätzen ob eine Sanierung noch Sinn macht oder sich ein Austausch besser eignet.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas

  34. Thomas 5. Juli 2016 um 10:36 Uhr - Antworten

    Hallo,

    bei uns am Haus wird ein Gerüst aufgebaut. Da ich nicht wollte, dass das Gerüst an der Mauer befestigt wird, wird der Gerüstbauer es nun an den Holzpfetten befestigen. Wenn das Gerüst weg ist, müssten die Befestigungsbohrungen geschlossen werden. Kann man das mit dem Epoxidharz wasserdicht schliessen? Wäre es möglich in 10 Jahren, wenn die Fassade wieder angestrichen werden sollte und das Gerüst wieder aufgebaut wird, das Gerüst in den gleichen Bohrungen zu befestigen? Womit könnte man die Bohrungen am besten verschliessen?
    Vielen Dank.

    Grüße

    Thomas

    • Thomas 20. Juli 2016 um 15:54 Uhr - Antworten

      Hallo,

      hierfür würde sich das SR5550 bestens eignen.
      Wenn die Löcher vorab mit einer leicht verdünnten Harz/Härtermischung hinterspritzt werden, kann das Epoxy in die Tiefe eindringen, im Anschluss daran, empfiehlt es sich direkt mit angedicktem Harz das Loch auszuspritzen.
      Austredendes o. überschüssiges Material kann bündig beigezogen werden. Den Abschluss bildet dann ein UV-schützender Lackanstrich.

      Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas

  35. Thomas 29. Juni 2016 um 21:49 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich habe so eine Frage. An unserem Haus wird in den nächten Wochen ein Gerüst aufgebaut. Ich wollte nicht, dass das Gerüst an die Fassade angedübelt wird, daher hat der Gerüstbauer vorgeschlagen das Gerüst stirnseitig an den Pfetten anzuschrauben. Wenn das Gerüst dann abgebaut ist, muss die Bohrung geschlossen werden und zwar richtig Wasserdicht. Am besten wäre es, wenn man nach 10 Jahren, wenn die Fassade wieder angestriechen und das Gerüst wieder aufgestellt wird, dass man das Gerüst an den gleichen Punkten anschraubt. Wäre solche Lösung mit dem Epoxidharz möglich, welches Produkt würde sich dafür am besten eignen und wie sollte man damit verfahren?
    Vielen Dank.

    Grüße

    Thomas

  36. HaJo 18. Juni 2016 um 18:12 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich möchte an meinem Wohnmobil Bj. 92 die Kantenleisten neu abdichten. Ich fürchte, daß durch Wassereintritt das darunterliegende Holzgerüst geschwächt wurde. Meine Idee wäre es, die Bohrlöcher der Randleisten mit Epoxi zu verfüllen. Dadurch würde vermutlich das geschwächte Holz in diesem Bereich gestärkt und ich wäre dadurch in der Lage die Randleisten wieder festzuschrauben. Welches Material würden Sie mir empfehlen und wie bekomme ich das Material am besten in die recht kleinen Bohrlöcher eingebracht ( Spritze o. ä,. ? ).
    Bitte, geben Sie mir hierzu Ratschläge und versuchen Sie es preisgünstig zu halten.

    Mit freundlichem Gruß

    HaJo

    • Thomas 22. Juni 2016 um 14:32 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Chytry,

      vielen Dank für die Anfrage.
      Das angerottete Holz wiedr mit Epoxyidharz zu verfestigen funktioniert prinzipiell, Sie müssen nur dem feuchten Holz die Möglichkeit geben zu trocknen.
      Wird ein feuchtes Holz mit Epoxidharz bearbeitet kann es je nach Feuchtigkeitsgrad entweder dazu führen, dass kein Verbund zwischen Epoxy und Holz eingegangen wird, oder aber das Holz von innen her weiter fault.
      Wenn sich Hohlräume zwischen dem Holzgerüst befinden sollten, wäre es zusätzlich eine Option mit einem Epoxy-Schaum zu arbeiten.
      Das technische Datenblatt hierzu sende ich Ihnen per Email zu.

  37. Darija 13. Juni 2016 um 16:51 Uhr - Antworten

    Guten Tag

    Ich mache gerade aus einem schönen Stück Kirschbaumholz eine Tischplatte bei der ich die natürliche Form des Brettes beibehalten möchte. In der Mitte befindet sich ein Astloch. Es ist nicht all zu gross (20x7x5cm verwinkelt an der breitesten stelle) und sieht eigentlich sehr schön aus. Am liebsten würde ich dieses Loch mit klarem Epoxid füllen. Was würden sie mir dafür empfehlen? Wie schwierig währe dies um zu setzen?
    Zudem gibt es eine kleine brüchige, leicht verrottete aber trockene stelle die ich ebenfalls gerne mit Epoxid härten würde. Könnte ich dafür das gleiche Produkt brauchen?

    besten dank für ihre Hilfe!

    • Thomas 14. Juni 2016 um 12:02 Uhr - Antworten

      Hallo Frau Geissendoerfer,

      vielen Dank für die Anfrage.
      Am besten eignet sich für das Vergießen von etwas größeren Mengen ein entsprechendes Gießharz.
      Bei den „normalen“ Laminierharzen besteht die Wahrscheinlichkeit der Exothermie, der gesamte Mix wird während der Aushärtungsphasse recht warm werden.
      Mit einem Gießharz wird dies genau verhindert, zudem ist die UV-Beständigkeit bei einem Gießharz mit eingebaut, bei Lamnierharzen müsste nachträglich noch mit Klarlack versiegelt werden.
      Ein mögliches Harzsystem hierfür kann das SR1690 sein, das technische Datenblatt sende ich Ihnen in einer separaten email zu.

  38. Thomas 8. Juni 2016 um 8:55 Uhr - Antworten

    Moin,

    ich habe ein 20 Jahre altes Haus mit Kiefernfenstern erstanden. An der Süd/Westseite sind „dank“ eines falschen Anstrichs sowohl die Fensterrahmen als auch die Fensterzargen verottet.
    Ich möchte aus grundsätzlichen Erwägungen (Gesamtoptik innen und aussen) die Fenster zunächst nicht erneuern, sondern reparieren.
    Dabei schwebt mir vor, Zarge und Rahmen mit einem Epoxyd composite wieder aufzubauen.
    Dazu habe ich folgende, grundsätzliche Fragen:
    1. Was ist der Unterschied zwischen dem von Ihnen vertriebenen Produkt und Repair care bzw. Renovaid?
    2. Gibt es Materialien oder Verfahren, mit denen ich formgebende Konstruktionen bauen kann, in die ich das Composite gießen kann und die hinterher (nach Aushärtung) zerstörungsfrei entfernbar sind?
    3. Gibt es Erfahrungen, ob Leinölfarben auf den Composites haften/halten?
    4. Welche Produkte können Sie empfehlen, um die Fenster zu reparieren?
    5. Wie sollte vorgegangen werden?

    Danke für die Unterstützung
    Thomas

    • epoxidharze.net 9. Juni 2016 um 13:30 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Boerner,

      zu Ihren Fragen:

      1) Wir kommen ursprünglich aus dem (Holz-) Bootbau und haben uns um die ansonsten marktweit verfügbaren Materialien nicht sonderlich „geschert“, daher kann ich auch nichts zum Unterschied zwischen unserem und anderen Marken sagen.

      2) Auf Basis unseres Harz/Härtergemischs und dem dazugefügten WOODFILL-Füllstoff können Sie eine sämoge bis hochpastöse Füllmasse erstellen, die in gewissem Rahmen auch zum Modellieren geeignet ist. Finales Beischleifen hilft dann, auf die gewünschten Konturen zu kommen. Behelfen kann man sich mittels mit Trennmittel beschichteten oder ersatzweise mit bspw. PVC-Paketklebeband (PE-Folien tun´s auch) als Trennfilm über formgebenden Holzleisten, die Konturen begrenzen / festlegen.

      3) Es gibt so undenlich viele Lack- und Beschichtungsvarianten, dass wir unmöglich eine Stellungnahme dazu abgeben können. Auf jeden Fall funktionieren die von uns angebotenen „Nautix“-Lacke als PU- oder Alkydharzlack-Systeme.

      4) SR5550 (Harz), SD5503 (Härter), Woodfill250 (als Füllstoff), EP217 als Verdünnung zur Tiefimprägnierung und zum Schädlingsvertreiben; außerdem die von uns angebotenen Verbrauchsmittel: Pinsel, Rollen, Lackwann, Handschuhe, Einwegspritzen, Spritzbeutel (zur gezielten Angabe auch größerer Mengen).

      5) Anbei dazu einige handwerkliche Hinweise, ansonsten gilt : das Holz aufschleifen, stark durchnässtes / loses Material gegebenenfalls entfernen, gut trocknen lassen, dann mittels dem (u.U. verdünnten) flüssigen oder / und angedicktem Harzgemisch Löcher und Poren tiefimprägnierend verschließen. Möglichst „naß in naß“ arbeiten. Das später ausgehärtete Material oberflächlich möglichst grob anschleifen, um u. U. weitere Schichten aufzubringen, bzw. fein schleifen (bswp. Korn 150 oder feiner – abhängig vom gewählten Lack), wenn anschließend zwecks UV-Stabilisierung klar oder farbig beschichtet werden soll.

      Viel Erfolg!
      Aus dem Köln-Bonner Rheinland
      mit freundlichen Grüßen

      Michael Thon

    • Thomas 9. Juni 2016 um 14:08 Uhr - Antworten

      Hallo,

      besten Dank für die Anfrage.
      Bezugnehmend auf die Fragen:
      1. Was ist der Unterschied zwischen dem von Ihnen vertriebenen Produkt und Repair care bzw. Renovaid?
      Grundsätzlich sind alle Varianten auf EP-Basis, in wie weit es weitere Überschneidungen gibt müsste man testen.
      2. Gibt es Materialien oder Verfahren, mit denen ich formgebende Konstruktionen bauen kann, in die ich das Composite gießen kann und die hinterher (nach Aushärtung) zerstörungsfrei entfernbar sind?
      Die günstigste Variante ist das einseitige trennen gegenüber dem jeweiligen verwendeteten Medium (z.B. Epoxy). Das kann ein Trennmittel oder aber auch eine PE-Beschichtung sein.
      3. Gibt es Erfahrungen, ob Leinölfarben auf den Composites haften/halten?
      In der Regel haften die Farben nach Anschleifen der Oberfläche, wir empfehlen aufgrund von UV-Schutz allerdings PU Farben.
      4. Welche Produkte können Sie empfehlen, um die Fenster zu reparieren?
      Als Harzkomponente würde ich das SR5550 empfehlen, der Härter könnte z.B. der SD5502 sein. wenn zusätzlich Löcher/Risse gespachtelt werden müssen, ist der Füllstoff Woodfill250 noch zu empfehlen.
      5. Wie sollte vorgegangen werden?
      Unter folgendem Link haben wir eine recht gute Vorgerhensweise als PDF Dokument downloadbar. https://epoxidharze.net/morsches-holz-mit-epoxidharz-reparieren/

      Bei weiteren Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

  39. Merk 27. Mai 2016 um 14:05 Uhr - Antworten

    Hallo liebes epoxidharze-team!

    Mit einer gewissen Begeisterung konnte ich die vielen(ausführlichen) Beiträge durchforsten …
    Jedoch würde ich Sie gerne fragen ob Sie folgendes als Möglich erachten:

    Neubau – trocken oder nassEstrich (Aufbau völlig variabel) – ohne Fussbodenh. – auf Estrich alte Dielen (geschraubt?) und mit epoxidh. zu einer glatten Flächen aufgegossen. Einsatz in Wohnküche und oder Bad…

    Vorweg besten Dank für Ihre Unterstützung bzw erste Hilfestellung.

    LG merk

    • Thomas 9. Juni 2016 um 12:30 Uhr - Antworten

      Hallo,

      zunächst ein mal vorab meine Entschuldigung für die verspätete Rückantwort, momentan hinken wir den vielen Anfragen etwas nach.
      Ich würde ein Vergießen mit Epoxydharz nicht empfehlen, erstens dürfte die Temperaturentwicklung während der Aushärtung (Exothermie) relativ hoch sein.
      Zum anderen könnte es langfristig Risse und Abplatzungen aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten geben.

      • Merk 9. Juni 2016 um 13:37 Uhr - Antworten

        Besten für die(nicht verspätete) Antwort!
        Mbg merk

  40. Locksiepen 19. Mai 2016 um 10:15 Uhr - Antworten

    Guten Morgen,
    ich habe gestern einen gebrauchten Pferdanhänger bekommen. Im hinteren Teil der Bodenplatte ist genau an der Außenwand das Holz weich geworden. Leider ist von dort dann wohl auch Feuchtigkeit von unten in die Außenwand gezogen. Es ist nicht viel, nur etwa eine halbe Handfläche groß, wo direkt zur Bodenplatte hin die Außenwand feucht, bzw. etwas aufgeweicht ist. Meine Frage wäre nun, ob man die kleine Stelle in der Außenwand mit Epoxidharz aushärten kann?
    Die Außenwände sind aus Siebdruckplatten.
    Die Bodenplatte wird ausgetauscht und von innen sind Trittschutzbleche an den Außenwänden befestigt.
    Kann man Epoxidharz auch zur Versiegelung der Schnittkanten des neuen Boden ( Siebdruckplatte) benutzen?

    Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.

    Vielen Dank
    S. Locksiepen

    • Thomas 23. Mai 2016 um 8:15 Uhr - Antworten

      Guten Morgen,

      vielen Dank für die Anfrage.
      Bei Siebdruckplatten bietet sich ein Öffnen, bzw., ein Anbohren der schadhaften Stelle an.
      Die entstandenen Löcher müssen nach Durchtrocknung wieder mit Epoxydharz gefüllt werden. Bedingt durch die Viskosität wird das Material um die Borhlöcher herum aufgesaugt.
      Dieser Vorgang dürfte bei Siebdruckplatten im Verhältnis zu Massivholz allerdings relativ überschaubar sein. Abschließend kann das identische Harz leicht angedickt werden um die Oberfläche beizuspachteln.
      Ziehen Sie ruhig bündig ab- Epoxydharz besitzt so gut wie keinen Schwund.
      Das Versiegeln der Schnittkanten wird nach der gleichen Vorgehensweise durchgeführt.
      Für diese Arbeiten zu empfehlen wäre das SR5550 EP-System und ein schneller Härter (SD5506) da die Mengen relativ klein sein dürften kann durchaus ein schneller Härter eingesetzt werden.

  41. benny schneider 15. April 2016 um 20:43 Uhr - Antworten

    Ich würde gerne extrem morsche Holzbalken ( man kann schon den Holzbalken mit den Finger kaputt drücken teile raus kratzen oder Stücke abbrechen )

    Restorieren.

    Kann mir jemand von euch eine Anleitung schicken wie ich vorgehen soll?
    Welchen Harz und welchen härter soll ich nehmen ?

    Ich würde mich über ihre Hilfe freuen
    Danke vielmals

    B.Schneider

    • epoxidharze.net 18. April 2016 um 11:28 Uhr - Antworten

      Die losen Stellen sollten auf jeden Fall vor einer Behandlung mit Epoxidharz entfernt werden.
      Im nächsten Schritt würde das Holz mit einer Mischung SR5550/SD5503 und 20% verdünnt aufgestrichen.

      Die durch das Entfernen des losen Holzes entstandenen Hohlräume können nach einer Wartezeit von etwa 1 Std. bei 20°C wieder aufgefüllt werden.

      Hierzu wird eine neue Mischung SR5550/SD5503 diesmal unverdünnt angesetzt. In diese Mischung wird der Füllstoff Woodfill 250 eingemischt bis die Konsistenz entsprechend fest für ein spachteln der offenen Stellen ist.

      Nach dem Ausspachteln und dem Aushärten wird die Oberfläche geschliffen (Korn 120/150), entstaubt und nachträglich mit einem Klar- oder Farblack gegenüber UV-Belastung geschützt.

      Hierfür eignen sich die Nautix Lacke, z.B., der Klarlack VA2 oder in der Farbvariante L2 hervorragend.

      Eine tiefergehende ausführliche Beschreibung ist im PDF „Morsches Holz“ enthalten, welches weiter oben zum Download bereit steht.

  42. Breitenbach 14. April 2016 um 21:28 Uhr - Antworten

    Hallo, ich habe folgendes vor: Ich habe mir aus dicken Eichenbrettern (55mm) eine breite Tischplatte zusammengeleimt, diese soll jetzt als Waschtisch in meinem Badezimmer seinen Platz finden.
    Da das Holz weist schöne tiefe Risse aufweißt, hatte jetzt die Idee diese mit schwarzem Epoxidharz auszugießen und zu schleifen, außerdem möchte ich dann die ganze Platte mit einer dünnen schicht transparenten Epoxidharz versehen!
    Welches Produkt kann ich hierfür verwenden, haben sie einen Tipp für mich?

    Gruß und danke im Voraus

    Jan Breitenbach

    • epoxidharze.net 18. April 2016 um 11:31 Uhr - Antworten

      Für diesen Zweck eignet sich das SR5550 EP-System bestens.

      Abhängig von der Tiefe/Größe der Risse muss man nur die Exothermie im Auge behalten.

      Je mehr Menge Harz/Härter Gemisch in einen Riss eingefüllt wird, umso höher und schneller wird die Temperatur ansteigen.

      Zu empfehlen ist bei sehr großen Rissen, z.B. bei durchgehenden Rissen, in mehreren Etappen zu gießen.

      Grundsätzlich lässt sich das Epoxidharz farbig einfärben, eine schwarze Farbpaste könnte das Mixol Abtönkonzentrat sein. Link für zum Epoxidharz Shop der Timeout.

      Den Abschluss bilden nach Aushärtung und Anschliff der Oberfläche zwei Lagen SR5550/SD5504 ohne Farbkonzentrat, diese können nass in nass aufgetragen werden-Wartezeit zwischen den Schichten ca. 1 Std. bei 20°C.

      Final muss die Oberfläche mit einem Klarlack gegenüber UV geschützt werden.

  43. Thomas 11. April 2016 um 22:13 Uhr - Antworten

    Grüß Gott,
    Wir würden gerne unseren 100Jahre alten Dielenboden mit Epoxid sanieren.Darunter befindet sich eine Holzdecke mit Leerraum.Müsste man zusätzlich einen anderen Füllstoff verwenden und was wäre empfehlenswert.Könnten Sie uns ein Angebot für 5m2 Epoxid Füllung machen?vielen dank.thomas

    • epoxidharze.net 18. April 2016 um 11:34 Uhr - Antworten

      Das SR5550 EP-System ist hierfür ganz gut geeignet. Sollen die Hohlräume komplett aufgefüllt werden müssten wir wissen wie groß diese tatsächlich sind.

      Eine reine Beschichtung mit Epoxidharz auf der Oberfläche würde mit ca. 400-500g/m² gerechnet, bei 5m² wären das in etwa 2,5kg/Schicht.

      Zwei Schichten sind zu empfehlen, diese können Sie auch gerne nass in nass auftragen, Wartezeit zwischen den Schichten ca. 1 Std. bei 20°C.

      Alternativ müssten Sie die erste Schicht vor dem Überschichten wieder leicht anschleifen.

      SR5550 – 5kg – 69,51€

      SD5503 – 1,45kg – 47,25€

      Die Produkte erhalten Sie im Epoxidharz Online-Shop.

  44. Dietmar Eicher 4. April 2016 um 13:59 Uhr - Antworten

    Hallo,
    bin beim Restaurieren eines alten Hauses und habe alte von Holzwürmern stark in Mitleidenschaft gezogene (tragende) Deckenbalken.
    Holzwürmer wurden behandelt/begast und ich würde nun gerne die am stärksten beschädigten Balken, so wie oben beschrieben, mit Harz/Härter behandeln.
    Meine Frage: wozu brauche ich die in der Produktliste angeführte Verdünnung?
    Und, nachdem die Balken innen im Wohnbereich sind, ist der Klarlack wohl nicht erforderlich?
    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,
    Dietmar Eicher

    • epoxidharze.net 11. April 2016 um 18:48 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Eicher,
      vielen Dank für Ihre Anfrage.

      Mit der Verdünnung bringen Sie die Viskosität des fertigen Harz/Härtergemisches weiter runter, durch das Verflüssigen können Sie tiefer in das Holz eindringen und tiefer imprägnieren.
      Klarlack auch im Innenbereich ist nicht unbedingt ein Muss, kann aber sehr sinnvoll sein wenn z.B. Sonneneinstrahlung partiell auf die Balken trifft.
      Das Vergilben und einhergehend eine langfristige Zersetzung des Epoxy-Anstrichs werden durch den Auftrag von 1-2 Schichten Klarlack vermieden.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas

  45. Markus 7. März 2016 um 20:01 Uhr - Antworten

    Hallo Zusammen,
    Wir möchten Mahagoni im Aussenbereich versiegeln und Wetterfest machen. Eignet sich die Harz-Methode auch für. Diese Art von Edelholz? Das regelmäßige Abschleifen und Einlassen mit Lack sollte eine längere Halbwertszeit bekommen.
    Bitte überlassen Sie mir ein kleines Probegebinde mit den entsprechenden „Zutaten“ (Lösemittel, etc.) und dem von Ihnen beschriebenen UV-Schutzlack.
    Gruß
    Markus

    • epoxidharze.net 18. April 2016 um 11:37 Uhr - Antworten

      Auch für Mahagoni Hölzer ist das Epoxidharz SR5550 geeignet. Die erste Schicht muss nur zwingend mit dem Spezialverdünner EP217 verdünnt aufgetragen werden.

      Durch die Inhaltsstoffe des Mahagoniholzes entstehen ansonsten kleine Krater.

      Wir empfehlen wenigstens zwei Schichten Epoxidharz SR5550, besser wären drei Lagen.

      Zwischen der ersten Schicht (verdünntes Epoxygemisch) und der zweiten Schicht sollte eine Wartezeit von 24 Std. liegen, damit ist die erste Lage komplett ausgehärtet und muss vor dem Überschichtern wieder angeschliffen werden (Korn 120/150).

      Final muss die Oberfläche mit einem Klarlack gegenüber UV geschützt werden.

      Leider verfügen wir nicht über Kleinst/Probemengen, die kleinstmöglichen Gebinde wären 1kg SR5550 und 0,29kg Härter sowie 1L Verdünnung.

      SR5550 – 1kg – 23,77€
      SD5503 – 0,29kg – 16,50€
      EP217 – 1L – 21,74€
      (Stand April 2016)

  46. Mattmann 3. Dezember 2015 um 15:11 Uhr - Antworten

    Hallo! Ich stelle Holzsskulpturen her und verarbeite teilweise auch Holz mit Rissen, Astlöchern und mit der Rinde. Damit ich diese festigen kann, würde ich gerne Epoxit einsetzen. Da ich nach dem Schliff jedoch nur Öle zum Oberflächenschutz verwende (um die Maserierung und natürliche Farbe des Holzes zu verstärken), also keine deckenden Farben, müsste ich wissen, ob das ausgetrocknete und geschliffene Epoxit das Öl annimmt und eine glatte, gleichmässige und mit dem Holz integrierende Oberfläche/Farbe entsteht.
    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    • Thomas 9. Juni 2016 um 14:19 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Mattmann,

      wird das Holz mit Epoxydharz versiegelt ist ein Ölen leider nicht mehr möglich.
      Nach der Aushärtung der Oberfläche bleibt nur noch eine Lackierung, wir empfehlen eher einen 2-komponentigen Lack als 1-komponentigen.

      Bei weiteren Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

  47. eva becker 17. November 2015 um 22:30 Uhr - Antworten

    Guten Abend, ich möchte gerne große durchgetrocknete Stücke Treibholz mit Epxidharz tränken und somit verstärken, um sie als Türgriffe (von aussen) an einer Haustür anzubringen. Ist so etwas möglich? Reicht die Stabilität dann? Danke + Gruß Eva Becker

    • epoxidharze.net 25. November 2015 um 18:18 Uhr - Antworten

      Sehr geehrte Frau Becker,

      die Verstärkung von morschem Holz mit EP-Harzen ist durchaus gebräuchlich und auch bei Ihrem Projekt empfehlenswert. Wichtig ist, dass das Treibholz vor der Behandlung gut getrocknet ist (unter 15 % Feuchtigkeit) und lose, morsche Späne entfernt werden. In Abhängigkeit von der Treibholz Größe/Dicke können Sie das Holz mit verdünntem EP-Harz/Härter (EP-Harz SR5550 + Härter SD5503/SD5504 + Verdünner EP217) vorbehandeln oder aber gleich mit dem Harz-Härtergemisch (SR5550/SD5503 oder SD5504) unverdünnt bestreichen und aushärten lassen.

      Durch eine Injektionsspritze läßt sich das Harz lokal in tiefere beschädigte Schichten einführen. Größere Risse und Löcher können nach Zugabe eines Füllstoffes Woodfill250 zum Harz ausgespachtelt werden. Die unterschiedlichen Arbeitsschritte können nacheinander nass in nass erfolgen, nach einer kurzen Härtungszeit von ca. 1 h (varriabel).

      Nach der Aushärtung des Harzes in Abhängigkeit von Härter und Außentemperaturen kann das verstärkte Treibholz weiter bearbeitet werden, wobei das Schleifen von EP-Harzen nicht einfach ist.

      Zu beachten wäre noch, dass die EP-Harze zumeist nicht UV stabil sind und mit der Zeit vergilben. Daher empfiehlt sich eventuell eine Nachlackierung mit z. B. UV beständigem PU Lack (s. NEMO Clear Master Klarlack unter http://www.timeoute.de).

      Weiter oben finden Sie eine Anleitung zur Holzsanierung mit EP-Harzen als PDF Dokuemnt. Desweiteren können Sie unserer Homepage weiterführende Informationen entnehmen (www.timeout.de) . Gern stehen wir auch telefonisch für Fragen zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Cornelia

  48. Gaby Vogelgesang-Friedrich 27. Oktober 2015 um 10:52 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich bin dabei marode Fensterläden zu reparieren. Da großflächige Stücke in den Rahmenteilen fehlen, habe ich mich gefragt ob ich eine Unterlage (Karton o.ä.) benutzen kann um unten eine halbwegs geerade Fläche zu haben, wenn die Teile liegend bearbeitet werden. Diese könnte ich später mit abschleifen. Oder gibt es eine Möglichkeit etwas zwischen die Unterlagskonstruktion und den Harzaufbau zu legen, mit dem sich das Harz nicht fest verbindet?
    Vielen Dank im Voraus!
    Mit freundlicheb Grüßen
    Gaby

    • epoxidharze.net 9. November 2015 um 16:09 Uhr - Antworten

      Sehr geehrte Frau Vogelgesang-Friedrich,

      wenn es sich um einen reinen Untergrundschutz handelt, würde ich Ihnen eine PE Folie empfehlen (handelsübliche Einkaufstüten vom Dicounter).

      PE ist chemisch tot, es haftet nichts auf dieser Oberfläche.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas

  49. Gerhard Hutter 14. Oktober 2015 um 10:44 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich habe im Dachbereich meines Wohnmobils einen Wasserschaden. Leider hat es die als Grundgerüst verwendeten Kanthölzer (4 x 3 cm) auch sehr in Mitleidenschaft gezogen. Das Holz ist schwarz. Ist es möglich, diese mit Epoxidharz zu „retten“?

    bg

    Gerhard Hutter

    • epoxidharze.net 14. Oktober 2015 um 13:02 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Hutter,

      Wenn die Konstruktion noch nicht gänzlich durchgefault ist, können Sie mit Epoxydharz sicherlich wieder eine gewisse Grundsteifigkeit und Versiegelung erzielen.

      Grundvoraussetzung ist allerdings, dass das Holz recht gut durchgetrocknet ist damit Sie keine Restfeuchte einschließen.

      Empfehlen würde ich Ihnen die Vorgehensweise (siehe PDF weiter oben) und Materialien ebenfalls oben dargestellt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas

  50. B. Fischer 13. Oktober 2015 um 16:44 Uhr - Antworten

    Moin Moin,
    Zu Dekozwecken haben wir einen abgesägten Eichendalben aus Schleimünde mitgenommen.
    Durchmesser unten ca. 25 cm, nach oben spitz zulaufend und ca. 70 cm hoch.
    Das Teil ist völlig von Bohrmuscheln durchlöchert, mit anhaftenden Muscheln aller Art.
    Ich möchte das ganze nun genau so erhalten, am besten wohl mit einer Epoxi-Beschichtung.
    Ist da SR 5550 geeignet und komme ich wohl mit 1 Liter aus?
    Ich habe nur einen Versuch, um das vorhandene Erscheinungsbild zu sichern, wobei die eventuelle
    Verfärbung nicht so relevant ist, weil das Holz sehr Dunkel ist.
    Viele Grüße
    B. Fischer

    • epoxidharze.net 14. Oktober 2015 um 12:58 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Fischer,

      vielen Dank für Ihre Anfrage.

      Grundsätzlich ist das SR5550 sicherlich dafür geeignet.

      Voraussetzung ist, dass der Balken möglichst gut durchgetrocknet ist damit Sie keine Restfeuchte einschließen können.

      Sicherlich wird das Epoxy mit der Zeit vergilben, leider ist Epoxydharz nicht oder nur schwach UV-beständig.

      Um langfristig das Vergilben zu vermeiden, bietet sich eine Abschlußlackierung mit Klarlack an.

      Ob 1kg SR5550 ausreichen wird kann ich nur schwer abschätzen, das hängt vom Sättigungspunkt des Holzes ab, rechnerisch sollte es aber reichen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas

  51. Markus Eren 16. September 2015 um 14:34 Uhr - Antworten

    Guten Tag,

    muss meine Scheuleiste an meinem Boot ein wenig reparieren. Einige Stellen sind morsch und oder durchfeuchtet. Denke über die Verwendung von Epoxy nach. Wie bekomme ich die Bereiche zügig trocken?! Es befinden sich noch alte Klarlackreste drauf, die größtenteils absplittern und die obere Kante ist zum Deckaufbau hin mit schwarzer Dichtungsmasse ( Sika oder Pantera vermutlich) abgedichtet? Was würden sie empfehlen 1. Abdichtung und alte Klarlack Reste runter?!, dann 2. wie möglichst schnell trocknen und 3. zunächst versiegeln und überlackieren und/oder zunächst mit Dichtmasse Kante abdichten?! Oder gar nicht zusätzlich abdichten?!

    Gruß

    Markus

    • epoxidharze.net 22. September 2015 um 8:33 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Eren,

      vielen Dank für Ihre Anfrage.

      Zu Ihren Fragen:

      • 1) Alte Lackreste und besonders die Dichtmasse müssen vorher entfernt werden.
      • 2) Trocknen lässt sich Holz durch Belüftung (Heizgebläse), die Trocknung sollte aber nicht zu schnell erfolgen da sich sonst Risse in der Scheuerleiste bilden können.
      • 3) Erst versiegeln (Epoxy evtl. verdünnt) – dann mit Klarlack gegen UV schützen. Der letzte Schritt wäre dann das Abdichten mit neuer Fugenmasse, zu empfehlen wäre ein MS Polymer, z.B. das Black Mamba.

      http://www.timeout.de/catalogsearch/result/?q=black+mamba

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Thomas von Timeout

  52. Susanne Krottendorfer 14. September 2015 um 9:09 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Herren,
    Ich wohne in einem 18 Jahre altem Fertigteilhaus, in dem die Balken die auch den Boden des ersten Stockes tragen als Verlängerung aus den Haus herausragen und den Boden des Balkons bilden.
    Diese Balkonbalken sind leider kpl. verfault. Die Enden zum Haus hin angegriffen aber in der Struktur noch nicht geschädigt. Ein Balken davon leider schon. Ca 1/5 des Balkens ist angefault, und es geht sogar hinter die Hausverplattung. Das Holz ist jetzt gut trocken und ich habe Gott sei Dank ihre Seite gefunden.
    Die Balken werden von meinem Vater im gesunden abgesägt und verlängert, das ist nicht das Problem. Ich möchte nur den einen Balken der hausseitig angegriffen ist unbedingt sanieren mit Harz.
    Bitte schreiben Sie mir wie ich vorgehen soll.
    Und ich möchte das Harz bei Ihnen bestellen. Beträgt die Lieferzeit wirklich 14 Tage? Ich möchte beginnen. Der Herbst kommt mit Feuchtigkeit.
    Noch eine Frage. Auf die erneuerten Balken kommen ja noch fussbodenbretter. Kann Mann die Stellen, wo Holz an Holz kommt irgendwie vor eindringender Nässe schützen, auch dort wo Schrauben eingebohrt werden müssen.
    Bitte helfen Sie mir.
    Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als ich den Schaden sah.
    Mit lieben Grüßen
    Susanne Krottendorfer

    • epoxidharze.net 15. September 2015 um 10:56 Uhr - Antworten

      Sehr geehrte Frau Krottendorfer,

      vielen Dank für ihre Anfrage.

      Grundsätzlich lässt sich das Holz „wieder herstellen“, wenn es sich nicht um tragende Elemente handelt.
      In diesem Fall sollten Sie eher das Holz austauschen statt reparieren.

      Ist es keine statisch belastete Geschichte sollten Sie mit dem SR5550 und dem Härter SD5503 sowie der Verdünnung EP217 das Holz wieder strukturell verfestigen können.

      Bei Schraubenlöchern empfehlen wir die Schrauben in Epoxydharz eingesetzt einzudrehen, das Versiegelt auch das Schraubenloch und Feuchtigkeit hat somit keine Chance mehr dort einen Angriffspunkt zu finden.

      In unserer E-Mail an Sie finden Sie ein entsprechendes Anwendungblatt das die einzelnen Schritte deutlich aufzeigt.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas von Timeout

  53. Manfrred Metz 8. September 2015 um 20:58 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    mein neuestes Hobby: Im Rheinwald bei Karlsruhe Totholz sammeln.
    Vor einigen Tagen habe ich ein Teil mit 1,50 m Höhe und 1,50 m im Durchmesser gefunden.
    Es ist total ausgehöhlt. Lediglich die äußere ca. 5 cm starke graumelierte Hülle (ohne Borke) ist noch vorhanden.
    Diese Hülle mit dem ganz besonders schönen grauen Farbton möchte ich in diesem Zustand unbedingt erhalten.
    Für einen fachmännischen Rat bin ich Ihnen im voraus sehr dankbar.

    Freundliche Grüße aus Linkenheim-Hochstetten
    Manfred Metzl

    • epoxidharze.net 10. September 2015 um 11:26 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Metzl,

      bei dem Grauschleier handelt es sich um verwittertes Holz.

      Sobald Sie mit Lack oder Epoxidharz auf die Oberfläche kommen wird diese deutlich nachdunkeln.

      Um den dann entstehenden Farbton besser abschätzen zu können, feuchten Sie die Oberfläche leicht mit einem Lappen an.
      Sollte der Farbton dann immer noch dem entsprechen wie Sie sich das Ganze vorgestellt haben, würde ich Ihnen das SR5550 Epoxysystem empfehlen.

      Weiter oben finden Sie eine Zusammenstellung von Epoxydharz/Härter und entsprechender Verdünnung sowie den Auftragsmaterialien zusammengefasst in einem Produktbundle.

      Auch finden Sie am Ende des Artikels eine Anwendungsbeschreibung mit diversen Lösungsvorschlägen zum Download als PDF, für Sie relevant dürfte die Variante A sein.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas von Timeout

  54. Sarah 8. September 2015 um 20:54 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    Mit Begeisterung habe ich mich schon durch ihre Antworten gelesen, bin aber trotzdem noch ein bisschen unsicher bei der Wahl meines Produktes.
    Ich hab einen alten Parkettboden freigelegt, direkt neben einem offenen Nassraum. Jahrzehntelang konnte im Anschlussbereich das Holz morsch werden. Nun würde ich aber die mittlerweile vollständig trockenen Bretter gerne erhalten und die tw entstandenen Vertiefungen (bis 5mm) glasklar auffüllen. Damit auch einen wasserresistenten Übergang von Fliesen zum Rest des nun abgeschliffenen Parketts bilden.
    Eignet sich dafür das sr5550? Doch welcher Härter ist am besten geeignet, um eine kratzfeste, vielbegangene Oberfläche auszubilden?
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen

    • epoxidharze.net 10. September 2015 um 11:20 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Anfrage.

      Für diese Anwendung eignet sich nur der SD5504 Härter. (siehe: Härter für Epoxidharz SR5550 im Timeout Online-Shop)

      Nur dieser spezielle Typ Härter ist klar, die restlichen SD550x würden das Harz/Härtergemisch leicht bernsteinfarbend verfärben.
      Grundsätzlich sollten die Stellen die mit Epoxydharz ausgegossen, gespachtelt oder beschichtet wurden mit Lack vor UV geschützt werden.

      Epoxydharz ist leider nur recht bedingt UV-stabil, um einem Vergilben vorzubeugen empfehlen wir einen zwei-komponentigen Lack.

      Eine entsprechende Anwendungsbeschreibung zum Download als PDF Datei finden weiter oben am Ende Artikels.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Mit freundlichem Gruß
      Thomas von Timeout

  55. Dieler 3. September 2015 um 8:35 Uhr - Antworten

    Die Bodenbretter meiner Außenveranda sind teilweise gerissen, so dass Wasser eindringt.. Welche Behandlung mit welchem Fabrikat können Sie mir empfehlen?
    Gruß
    Wolfgang Dieler

  56. Sue simmons 9. August 2015 um 11:30 Uhr - Antworten

    Hello, I am in Germany but English speaker. Ich habe eine menage holz arbeit zu hause zu repaireren. Zuerst gibt es 10 paare fenster läden aus den 20er zu aufarbeiten und eine schöne alte holz haustür. Eine frage, kann ich Ihre produkt mit epoxy base filler von yachtcare zusameen benutzen? Wenn nein, was oder wo in deutschland findet man nur ein holz härter als tiefgrund basis für morsches oder verotte holz zu härtnen vor die fullung geht rein? Baumarket hat keine. Danke
    Sue

    • epoxidharze.net 11. August 2015 um 18:55 Uhr - Antworten

      Good morning Mrs. Simmons,

      first of all, many thanks for your inquiry.

      Yes it’s possible to use our epoxy with the Yachtcare product, both on epoxy base.
      To give you the best option we suggest to impregnate the wood before filling holes and/or rifts.

      The epoxy system SR5550 seems to be the perfect system, it’s quite easy to use and the option to dilute the mix guaranteed a impregnation in the depth.

      It might be also an option the use the same system combined with a filler to create a putty by yourself.
      This gives you a high flexibility to influence the viscosity oft he putty mix, nevertheless the option to use a standard filler system, like the epoxy base filler from yachtcare would be also ok.

      For further questions don’t hesitate to contact us.

      With kind regards
      Thomas / timeout.de

  57. Zimmer 3. August 2015 um 9:56 Uhr - Antworten

    Hallo, kann man mit dem Eöoxidharz nasse bis morsch Stellen im Wohnmobil reparieren? Wenn ja wo finde ich dieses Produckt?

    Mit freundlichen Grüßen
    Zimmer

  58. Josef Strohmeier 24. Juli 2015 um 18:31 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Bekannten haben einen Wintergarten der aus eine Holz und Alu Konstruktion besteht. Bei den jeweiligen Endkonstruktionen aus Holz, sind teilweise große vermorschen Stellen indem das Holz tränkend stabilisiert werden müsste. Zum Teil müssten fehlende Teile ergänzt bzw. gefüllt, auf gespachtelt werden. Ich bin von Beruf Tischler und meine dass diese Reparaturen mit Ihren Produkten zu bewerkstelligen ist. Da die Arbeiten nicht in einem Zug durchgeführt werden kann müsste es möglich sein, das Material wegen der Topfzeit zu portionieren.
    Bitte geben Sie mir die Preise für die Gebindegrößen bekannt, für das Epoxydharzsystem SR5550 und zum Füllen der Fehlstellen WOODFILL „ 2050
    Ich werde den Reparatur – Vorschlag dann meinen Bekannten unterbreiten.

    Freundliche Grüße
    Josef Strohmeier

    • epoxidharze.net 28. Juli 2015 um 19:02 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Strohmeier,

      grundsätzlich ist das SR5550 System perfekt für diese Art der Reparaturen einsetzbar.

      Um eine Tiefenimprägnierung der Hölzer vorzunehmen empfiehlt es sich das Harz für den ersten Auftrag mit der Spezialverdünnung EP217 zu verdünnen, alle weiteren Schichten können unverdünnt aufgetragen werden.

      Risse, Löcher und/oder Abplatzungen können mit dem identischen Harzsystem unter Verwendung des Füllstoffes Woodfill250 ausgebessert werden.
      Hierfür wird lediglich das gemischte Harzsystem mit Füllstoff soweit angedickt bis die Konsistenz spachtelfähig ist.

      Alle Schichten sowie auch die Spachtelung von Löchern können innerhalb eines offenen Intervalls hintereinander weg durchgeführt werden.
      Bei normalen Umgebungstemperaturen von 20°C liegt der Intervall bei ca. 1-2 Std. je nach Wahl des Härters.

      Gerne lassen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot für die genannten Materialien zukommen, hierfür benötigen wir nur die entsprechenden Flächen/Volumen um den Verbrauch an die jeweiligen Gebindegrößen anpassen zu können.

      Sollten Sie die Berechnung selbst vornehmen wollen, können Sie als Faustformel mit ca. 400g fertigem Harz/Härtermix pro Quadratmeter ausgehen.

      Um die jeweilige Topfzeit des Harzsystems strecken zu können, empfehlen wir z.B. ein Wasserbad. Hierbei wird die exothereme Reaktion direkt ins Wasser abgeleitet und somit die Topfzeit nochmals leicht verlängert.

      Grundsätzlich können Sie die Mengen natürlich getrennt voneinander auch vorportionieren und bei Bedarf zusammenmischen.

      Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas

  59. D.Harbecke 22. Juli 2015 um 13:23 Uhr - Antworten

    Hallo,

    wir sind ein Ladenbauer und ich bin hier in der Planung tätig. Wir haben eine Thekenfront mit einer Altholzoptik geplant. Jetzt hat der Kunde bedenken, dass das Holz zu viel Dreck macht/ zu porös ist. Wäre eine Epoxidharz-Behandlung (zum „Verkleben“ aller losen Teile) denkbar, bei der aber dennoch die Risse und Furchen des Holzes haptisch erlebbar bleiben?

    Vielen Dank!

    • epoxidharze.net 23. Juli 2015 um 19:05 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Harbecke,

      grundsätzlich kann auch mit EP-Harz verklebt werden auch wenn die Haptik erhalten bleiben soll. Dies ist allerdings abhängig davon wie stark die Risse/Vertiefungen noch sicht-fühlbar sein sollen. Evtl. wäre es möglich Fotos der Front zu erhalten?

      Zu empfehlen wäre dann das SR5550, evtl. sogar leicht verdünnt mit EP217 für eine tiefere Imprägnierung. Die Produkte finden Sie in unserem Online-Shop unter Epoxidharz.

      Viele Grüße

  60. K. Ludwig 9. Juni 2015 um 15:29 Uhr - Antworten

    Hallo,
    habe mit Interesse diesen Artikel gelesen, da auch ich nur die Aussicht auf komplette Sanierung (Neubau) erhalten habe.
    Mein Problem: Verwitterte und durch Feuchtigkeit morsche Balken meines Balkons, die eben auch statische Funktion haben, da die Planken auf den Balken befestigt sind.
    Meine Frage: Kann man diese Balken mit Epoxidharz so sanieren, dass die Belastbarkeit des Balkons wieder gewährleistet ist?
    Vielen Dank für einen Tipp.

    • epoxidharze.net 10. Juni 2015 um 16:35 Uhr - Antworten

      Prinzipiell lässt sich die Festigkeit des Holzes in der Tat wieder herstellen!

      Was bei einer Vermoderung des Holzes passiert ist folgendes:

      Einzelne oder viele Faserstränge des Holzes werden, von Feuchtigkeit darin unterstützt, von Bakterien zersetzt. Dies führt dazu, dass die Fasern dann lose im Bündel (oder sogar nur noch als Pulver) beieinander liegen anstelle miteinander „verzahnt“ / verbunden / verklebt und belastbar zu sein. Das Epoxidharz übernimmt dies durch die Imprägnierung der losen Fasern. Jedoch, anders als bei Dispersionsleimen, die einserseits fugen- und konturnah verpresst werden müssen und andererseits durch den hohen und verdunstenden Wasseranteil zu hohem Eigenschrumpf neigen, genügt beim Epoxidharz die „Anwesenheit“ des Harzes vor Ort…

      Entsprechend können solche Bereiche mittels

      – Gieß- (bspw. Epoxidharz SR5550 mit Epoxid-Härter SD5502 oder einem der schnelleren und ebenfalls zu diesem System gehörenden Härter),

      – Schäum- ( mittels bspw. Epoxidharzschaum PB250),

      – Injektions- (bspw. unter Zuhilfenahme von [„Arzt-“] Spritzen) oder

      – Streich-Anwendungen wieder gefüllt oder gar „geflutet“ werden.

      Der typischen Arbeitsweise der Faserverbund-Technik folgend, bei der allgemein Fasern mittels der entsprechenden Harze miteinander verbunden werden. Egal, ob die Bauteile dick/dünn, lang oder kurz, stark oder wenig belastet werden:

      die Harze bilden die „verfestigende Brücke“ zwischen den einzelnen über- oder nebeneinander liegenden Fasersträngen und -Lagen.

      Natürlich lässt sich das maroder Material auch mittels einem Ersatz (möglichst) durch das gleiche Holz wieder ersetzen.

      Hierzu wird zunächst das marode Material entfernt. In das Loch wird das neue trockene Holzteil in etwa eingepasst (Genauigkeit ist NICHT nötig!). Anschließend wird die zu füllende Stelle wie auch das neue Passtück gut mit einer Harz-/Härter-Mischung bestrichen. Nach einer kurzen Wartezeit wird in das zu füllende Loch reichlich -mittels WOODFILL250 angedickte- Harz-Härter-Mischung eingebracht und anschließend das neue Pass-Stück eingesetzt.

      Heraus- oder überquellendes Material wird nach einer Wartezeit, in der man beobachtet, wie das Holz oder die Passung noch weiteres Material der Mischung aufnimmt, dann letztlich mittels Pinsel oder Spachtel entfernt.

      Nach der Aushärtung kann überstehendes Material mechanisch, bspw. mittels Schleifmaschine oder Hobel entfernt und geglättet werden.

      Nach Anschliff der gesamten Holzfläche sollte diese

      – zwecks UV-Schutz mit Lacken oder Lasuren (eigener Test vorab!) optisch gestaltet werden, oder

      – vorab zwecks Imprägnierung gegen Feuchtigkeit zunächst mit dem Epoxidharzgemisch bestrichen und anschließend zwecks UV-Schutz lackiert werden.

      Brüstungen (=Verbindungsstellen von Lang und Querholz) sollten vor einer Lackierung zwecks Vermeidung von Wasser- oder Feuchtigkeitsaufnahme durch feine Rissbildungen mit einem farbigen oder klaren MS-Polymer von Frencken abgedichtet werden. Dessen Flexibilität macht mögliche dynamische oder thermische Bewegungen mit und verhindert so das mögliche Eindringen von Feuchtigkeit in den Brüstungsbereich.

      Zur Verklebung / Verfestigung von Holz

      Das Epoxidharz durchdringt im besten Falle (dazu eventuell die Techniken anwenden, die bei Bedarf eine ausreichend lang währende Durchtränkung (bspw. mittels eines langsamen Härters) oder / und eine tiefe Imprägnierung gewährleistet) . Je nach späterer Belastung kann man von außen (oder per einzulegendem Material) mittels weiterer Glasfaser*-Lagen zusätzliche Belastungen herbeiführen, die sogar übver der ursprünglichen Belastbarkeit des Holzes liegen.

      WICHTIG: Eine generelle Aussage unsereseits bezüglich der späteren Belastbarkeit und eine entsprechende Garantie ist nicht möglich, wir verweisen lediglich auf die bereits gemachten Erfahrungen der letzten Jahre und auch auf die typischen Techniken im Holzbootbau. Hier ist ist der Bau von Holzbooten, deren dauerhafte und auch gegenüber ständiger Befeuchtung wasserfesten Oberflächen „Stand der Technik“! Dies bereits seit Jahrzehnten (einmal die traditionellen Bauweisen mit Pesch und Werk außer Acht lassend). Fragen Sie bei Bedarf entsprechend informierte Statiker oder machen Sie doch einfach die Probe auf´s Exempel und versuchen Sie durch eigene Belastungstests die Festigkeiten zu testen!

      Achten Sie dabei auch darauf, dass das Material zunächst eine gewisse Zeit bei 20°C benötigt, um tatsächlich durchgehend und vollends auszuhärten und dann auch einer höheren Belastung stand zu halten!

      Auch, wenn das Harz bereits nach ca. 12 bis 24 Stunden den Anschein erweckt, hart und bearbeitbar (schleifen, sägen, bohren, fräsen), so entwickelt es seine finale, höchste und dauerhaft bleibende Belastbariet erst nach ca. 10 -14 Tagen bei ständigen Temperaturen von 20 bis 25°C – es sei denn, man führt dem Bauteil künstliche oder natürliche (trockene) Wärme zu – bspw. mittels Heizlüfter, oder ducrh [vorsichtige] Sonnenbestrahlung.

      Lesen Sie dazu entweder die allgemeinen Verarbeitungshinweise zu SR5550 und SR8450 (dem Harz für tropische Anwendungen oder bei Bedarf mit im Vergleich zum SR5550 äußerst langen Topf- und Verabeitungszeiten), oder das jeweilige technische Datenblatt (SR5550 / SR8450).

      *: u.U: stehen bei „Hightech“-Anwendungen auch Carbon oder andere Fasertypen zur Verfügung – fragen Sie uns gerne bei Unsicherheit oder weiterem Informationsbedarf!

  61. Wolfgang Keber 8. Juni 2015 um 10:03 Uhr - Antworten

    Wir sind momentan dabei, ein Bauernhaus von 1904 zu renovieren und möchten den Originaldielenboden mit all seinen Spuren behalten, d.h. er soll nur gereinigt, aber nicht geschliffen werden. Zum Versiegeln der Oberfläche dachten wir an Epoxidharz. Dazu haben wir folgende Fragen:
    1 Ist die Versiegelung mit Epoxidharz eine gute Idee?
    2 Wenn ja, welches/n Epoxidharz/Härter würden Sie empfehlen?
    3 Sollte man ein lösemittelhaltiges Epoxidharz verwenden, um evtl. noch aktive Holzwürmer abzutöten oder ist das im Innenraum nicht zu empfehlen?
    4 Wie hoch ist in etwa der Verbrauch pro Quadratmeter?
    5 Können Sie uns Lieferquellen nennen (evtl. in der Nähe von Saarbrücken)?

    Vielen Dank schon im voraus für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Keber

    • epoxidharze.net 10. Juni 2015 um 17:00 Uhr - Antworten

      1 Ist die Versiegelung mit Epoxidharz eine gute Idee?

      Grundsätzlich ja, gegenüber Witterungseinflüssen ist Epoxy recht beständig.
      Voraussetzung ist aber das das Holz komplett trocken ist und Sie keine Restfeuchte einschließen.

      2 Wenn ja, welches/n Epoxidharz/Härter würden Sie empfehlen?

      SR5550 / SD5503 (siehe in unserem Epoxidharz Online-Shop)

      3 Sollte man ein lösemittelhaltiges Epoxidharz verwenden, um evtl. noch aktive Holzwürmer abzutöten oder ist das im Innenraum nicht zu empfehlen?

      Eher lösemittelfrei, die Wurmbehandlung sollte vorher erfolgen – es gibt hierfür Spezialmittel. Bei lösemittelhaltigen Produkten haben Sie relativ lange die Ausdünstungen im Raum.

      4 Wie hoch ist in etwa der Verbrauch pro Quadratmeter?

      Ca. 400g/m² bei der ersten Lage, dann ca. 200g/m² für die nachfolgende Schicht.

      5 Können Sie uns Lieferquellen nennen (evtl. in der Nähe von Saarbrücken)?

      Time Out Composite oHG, alternativ können Sie auch direkt im Webshop unter http://www.timeout.de bestellen.

  62. Helmuth 26. Mai 2015 um 14:31 Uhr - Antworten

    Wir haben ein von Feuchtigkeit und Schimmel angegriffenes Holzdachfenster. Würde eine Beschichtung hier sinn machen um den weiteren Zerfall einzudämmen oder muss hier zuvor der schwarze schimmel komplett beseitigt werden?

    • epoxidharze.net 10. Juni 2015 um 16:34 Uhr - Antworten

      Der Schimmel müsste auf jeden Fall komplett entfernt werden, ebenso muss vor einer Behandlung mit Epoxydharz das Holz möglichst gut durchgetrocknet sein um ein Einschließen von Restfeuchte zu verhindern.

      Aus der Erfahrung heraus hat sich zum Entfernen von Schimmelsporen Isopropanol bestens bewährt, erhältlich in Baumärkten oder sogar Apotheken.
      Das Material ist schnell flüchtig und kann mit einem Schwamm großzügig aufgetragen werden. Achten Sie dabei bitte auf gute Durchlüftung und tragen Sie bei den Arbeiten Handschuhe (Nitril) und eine Atemschutzmaske (3M_9322) damit Sie die Sporen nicht einatmen.

      Nach der Trocknung und einem evtl. Anschleifen kann mit einem max. 10%tigen verdünntem Epoxydharz die erste Vorbehandlung durchgeführt werden. Die Verdünnung (EP217) wird nach dem Mischen von Harz (SR5550) und dem Härter (SD5504) zugegeben.
      Die entsprechende Mischung kann mit einem Pinsel oder wahlweise mit einer Perlonwalze aufgetragen werden, das Harzgemisch wird ins Holz eindringen und dieses von innen her bedingt versiegeln.

      Im zweiten Arbeitsschritt wird ein neu angesetzter Harz/Härtermix, diesmal unverdünnt, in der identischen Art und Weise aufgetragen, Wartezeit zwischen den beiden Intervallen sollte bei 1-2 Std bei 20°C liegen. Durch das „nass in nass“ arbeiten ersparen Sie sich das mühselige anschleifen und erhalten einen direkten Verbund zwischen den Schichten.

      Nach der kompletten Aushärtung von 24 Std. bei 20°C können Sie die Oberfläche leicht anschleifen und mit einem 2-komponentigen Klarlack (wahlweise auch Buntlack) gegenüber UV-Belastung versiegeln.

      Viele Grüße

  63. epoxidharze.net 29. April 2015 um 18:49 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    sofern die Statik nicht beeinträchtigt ist können sämtliche Holzkonstruktionen mittels dem Epoxydharzsystem SR5550 wieder hergestellt und restauriert werden.

    Der Wurmbefall muss allerdings auf herkömmliche Art und Weise vorab bekämpft werden, das SR5550 Epoxydharz ist lösemittelfrei und eignet sich für diese Aufgabe leider nur bedingt.

    Durch das Auftragen, z.B. rollen oder pinseln, können mehrere Schichten Epoxydharz nass in nass aufgebracht werden.

    Nach der Aushärtung ist das Holz dann sowohl von innen als auch von außen kunststoffumhüllt, somit also auch witterungsfest und strukturell gestärkt.

    Unter Umständen kann es Sinn mach, die Balken zusätzlich mit einer Gewebeverstärkung zu versehen, dies wird meist dann notwendig wenn die Statik strukturell bereits geschwächt ist.

    Bei Außenanwendungen (Carport/Wintergarten etc.) muss das Epoxydharz noch zusätzlich mit einem 2K Lack gegenüber UV-Belastung geschützt werden.

    Wir haben Ihnen per E-Mail zusätzlich eine PDF Datei gesendet, eine Anwendungsbeschreibung über die mögliche Vorgehensweise bei der Balkensanierung.

    Viele Grüße
    Thomas von Timeout

    Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

  64. sven laier 28. April 2015 um 20:13 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Ich bin soeben auf ihren Artikel hier gestossen .
    Mit grosser Überraschung habe ich gelesen , dass Balken etc gehärtet werden können…
    Nun zu meiner frage / Problem…
    In unserem über hundert Jahre alten Fachwerkhaus sind die deckenbalken sehr angegriffen, teils von wurm teils vom alter….
    Kann man ihre Art das Holz zu behandeln in soweit benutzen , die deckenbalken wieder tragfähiger zu machen?
    Mfg
    Sven

  65. Lucas Schmid 25. April 2015 um 12:31 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Wir haben vor 10 jahren an unseren Balkon eine Konstruktion mit Balken vorgebaut um ihn zu vergrößern. Die terassenbretter wurden ohne Abstandhalter auf den Balken geschraubt. Da hier keine Lüftung stattfinden könnte ist der Balken zu fast einem 1/3 verfault. Kann man die Balken noch retten? Gibt es eine Möglichkeit weil eine Erneuerung wieder in den Geldbeutel geht. Wäre Super wenn jemand Kontakt aufnimmt gerne kann ich auch Fotos vom Balken senden. Vielen dank im Voraus gr Lucas

  66. G. Niemann 16. März 2015 um 21:24 Uhr - Antworten

    Thomas, recht herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort.
    Ich habe das schon befürchtet und eigentlich nur nach Strohhalmen geangelt….
    MfG. G. Niemann

  67. epoxidharze.net 16. März 2015 um 17:58 Uhr - Antworten

    Sehr geehrter Herr Niemann,

    um die Holzstringer zu retten müssen diese zwangsläufig getrocknet werden.

    Eine oberflächliche Reparatur reicht leider nicht da das Holz mit Sicherheit immer weiter verrotten wird.
    Nach Trocknung müssten die Holzstellen komplett mit Epoxydharz getränkt werden, anschließen müssten diese wieder überlaminiert werden.

    Zu empfehlen hierfür, wäre das SR5550 mit dem Härter SD5503, zum Überlaminieren bieten sich die multiaxialen Bänder EBX-0407 an, da diese recht drapier fähig sind.
    Schauen Sie doch mal im Timeout Online-Shop http://www.timeout.de/ oder rufen Sie uns während der Geschäftszeiten an unter: +49 2227 90 81 0

    Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas

  68. G. Niemann 15. März 2015 um 15:50 Uhr - Antworten

    in meinem Motorboot sind drei längs liegende, allseits mit GFK ummantelte Holzbalken als Kielverstärkung eingesetzt. Diese sind naß geworden und teilverrottet. Trocknen ließen sie sich wohl nur durch Entfernung der Ummantelung.
    Besteht die Möglichkeit, die Holzteile zu sanieren oder ist ’nur‘ eine oberflächliche Reparatur machbar?
    MfG. G. Niemann

  69. Gottschalk 13. März 2015 um 10:50 Uhr - Antworten

    Wir haben ein Problem. Haus von 1880- Im Haus sind 2 tragende Balken ca. davon ca. 60 cm morsch.
    Wie repariere ich diese? Und kann man dieses selbermachen? Bitte vorschläge evtl.mit Kosten.

    Danke.

    Marlies

  70. epoxidharze.net 5. November 2014 um 11:41 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Vollmer,

    wenn man / wir von Epoxidharz redet, meint man immer die korrekte Mischung aus Harz + Härter. Es wird niemals eine der Komponenten alleine verwendet, da dann keine Reaktion / Aushärtung stattfindet.

    Die Aussage „mit dem Epoxidharz“ bedeutet, dass die Harz / Härtermischung ohne weiter Stoffe, wie z.B. Glasfasern, Füllstoffe zum Kleben oder Spachteln, verwendet wird.

    Gruß
    Thomas

  71. O. Vollmer 4. November 2014 um 9:24 Uhr - Antworten

    Hallo, verstehe ich das richtig: Das Holz sollte grundiert werden mit dem Epoxidharz? Die weitere Frage hierzu: Den EH mit Härter oder ohne Härter als Grundierung nutzen?

    Danke!

  72. epoxidharze.net 11. August 2014 um 10:26 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Veith,

    danke für Ihre Anfrage. Wir haben per E-Mail Kontakt aufgenommen.

    Viele Grüße
    https://epoxidharze.net

  73. Peter Veith 9. August 2014 um 18:57 Uhr - Antworten

    Guten Tag !
    Auf meiner Webseite sehen Sie das Terrassengeländer an der Vorderseite,das in einem sehr schlechtem Zustand -Witterung- ist, und möchte dieses gemäß Ihren Vorschlägen sanieren.
    Ich ersuche um Vorschläge und um Ihr Offert.
    Vielen Dank im Voraus

    Peter Veith

    • epoxidharze.net 10. August 2014 um 11:30 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Veith,

      danke für Ihre Anfrage. Wir haben per E-Mail Kontakt aufgenommen.

      Viele Grüße
      epoxidharze.net

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